Der Aktienkurs der Deutschen Telekom scheint die letzte Konsolidierungsphase in kürzester Zeit zu kompensieren. In den wenigen Wochen des Jahres 2026 ist ein Kursanstieg von etwa 23 Prozent zu verzeichnen. Unter anderem profitiert das Papier von einer Rotation aus Wachstumswerten in defensivere Werte.
Die Aktie der Microsoft Corporation ist seit ihrem Allzeithoch Ende Juli 2025 um rund 28 Prozent gefallen. Ursache hierfür ist die veränderte Einschätzung der Marktteilnehmer hinsichtlich der Investitionen in Rechenzentren. Zudem belastet die erwartete Wertminderung von Softwareprodukten durch effizienteres KI-gestütztes Softwareengineering den Aktienkurs.
Enttäuschende Geschäftszahlen führten am vergangenen Donnerstag zu einem deutlichen Kursrückgang der Rheinmetall-Aktien. Dabei erreichte der Aktienkurs eine bedeutende Unterstützungszone. Sowohl ein Unterschreiten dieser Zone als auch eine erneute Erholung des Kurses sind möglich. Aus fundamentaler Sicht erscheint die Aktie anhand des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) jedoch als überbewertet.
Die Aktie der Deutschen Börse AG ist seit ihrem Allzeithoch Anfang Mai 2025 um etwa 30 Prozent gefallen, ohne dass ein einzelner ursächlicher Faktor identifiziert werden konnte. Der Kurs hat inzwischen wieder Einstiegsniveaus erreicht. Die Marktteilnehmer warten jedoch auf neue Kursimpulse nach oben.
Der Aktienkurs von Volkswagen konnte sich am gestrigen Handelstag deutlich nach oben absetzen. Eine Mischung aus Trumps Rückzieher und eigener Stärke VWs beim Netto-Cashflow waren die Zutaten für einen Tagesgewinn von rund 6,5 Prozent. Damit beweist VW Anpassungsfähigkeit in einem schwierigen Umfeld.
Die Aktie von Vonovia hat die wichtige Unterstützung bei 24,03 Euro erneut verteidigt und ist bis zum nächsten Widerstand bei 25,48 Euro gestiegen. Zwar besteht übergeordnet weiterhin ein Abwärtstrend, doch die fundamentalen Kennzahlen deuten auf eine günstige Bewertung hin.
Das Management von Alphabet hat bisher ein gutes Gespür bewiesen. Das Design eigener KI-Chips für die hauseigene Cloud-Sparte dürfte auch auf dem Markt Absatzchancen bieten. Dies ist ein weiterer Baustein für den starken Aufwärtstrend seit Anfang April 2025.
Die Aktie der Deutschen Bank tendiert in den letzten Tagen vor dem Jahreswechsel wieder fester. Dabei könnte das Papier aus der bestehenden Seitwärtsrange ausbrechen und neue Hochs markieren. Im Jahr 2026 könnte die Bank von Produktivitätsgewinnen durch den vermehrten Einsatz von KI in der Verwaltung profitieren.