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Börse Daily News & Analysen - Spotlight
Jeden Mittwoch wird in unserem Börse-Daily Newsletter "Spotlight" ein attraktiver Basiswert charttechnisch unter die Lupe genommen. Zudem präsentieren wir Ihnen hier ein passendes Anlage- oder Tradinginstrument.
Der Kurs des Halbleiterherstellers Siltronic präsentiert sich seit über einem halben Jahr als äußerst stark. Dies passiert trotz einer geschätzten Verlustserie des Gewinns pro Aktie von 2025 bis zumindest ins Jahr 2028. Mehrere Faktoren sprechen für einen Anstieg. Möglicherweise war das Zyklustief weniger stark als befürchtet.
Die strategische Positionierung der Siemens AG hin zum Industrieincubator war in den letzten Wochen der Kursentwicklung eher als Nachteil zu begreifen. So wurde Siemens als Softwareunternehmen gesehen, das durch den Fortschritt der KI-Technologie bezüglich der Softwareerstellung in Bedrängnis geraten könnte.
Das Engagement der US-Administration und von Nvidia für Intel hat den Kurs des kriselnden Chipriesen wieder steigen lassen. Vor wenigen Tagen wurde sogar ein neues Allzeithoch von 70,33 US-Dollar erreicht. Die erwarteten Gewinne der kommenden Geschäftsjahre können jedoch noch nicht mit denen vor der Krise mithalten.
Der Amazon CEO Andy Jassy nimmt umfangreiche Investitionen vor. Als Ergebnis kann er proprietär entwickelte KI-Chips präsentieren, die dem Technologieriesen in Zukunft viel Geld ersparen werden oder am Markt vertrieben zum Umsatzwachstum beitragen könnten. Der Kurs tendierte wieder fester.
Die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie Managementfehler wirken sich negativ auf die Verkaufszahlen der Mercedes-Benz Group aus. Dennoch schwankte der Aktienkurs in den vergangenen sechs Monaten zwischen 50,81 Euro und 62,83 Euro. Der Konzern unternimmt derzeit erhebliche Anstrengungen, um den Absatz im wichtigen US-Markt zu steigern.
Im Zeitraum der letzten zehn Jahre bewegte sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Lufthansa-Aktie stets zwischen 3,22 und 11,77. Die Ausnahme stellten die Pandemiejahre 2020 und 2021 dar, in denen Verluste verzeichnet wurden. Sollte der Konflikt im Nahen Osten länger andauern als derzeit vielfach erwartet, könnte der Aktienkurs weiter fallen.
Der Aktienkurs von ASML bewegt sich trotz der positiven Geschäftsentwicklung seitwärts. Der allgemeine Verkaufsdruck an den Märkten infolge der Angriffe auf den Iran belastet auch das niederländische Unternehmen. Im Vergleich zu anderen Maschinenbauunternehmen zeigt die Performance jedoch eine deutlich bessere Entwicklung.
Der Aktienkurs der Deutschen Bank wurde vom Krieg im Iran tangiert, nachdem die Blockade der Straße von Hormus ausgerufen wurde. Mittelfristig könnte der steigende Ölpreis zu höheren Leitzinsen führen, was für Banken mehr Vorteil als Nachteil in sich birgt. Ein Nachteil für die Bank wäre eine durch hohe Zinsen und hohe Preise von Öl und Gas stagnierende Wirtschaft.