In der kurzfristigen Analyse des Chartbildes von AMD zeigt der Kurs seit der Bodenbildung ab Februar 2026 einen Ausbruchsversuch. Aktuell wird das Niveau des Allzeithochs zum dritten Mal getestet. Auch dieses Mal besteht die Chance auf eine Überwindung dieses Widerstandes.
Der Kursverlauf der MTU-Aktie hat sich derzeit von einem partiellen Tief erholt. Zuvor führte die Abhängigkeit von der zivilen Luftfahrt, die etwa 90 Prozent des Umsatzes ausmacht, zu einem Kurseinbruch. Dieser Einbruch erfolgte unmittelbar nach dem Erreichen des Allzeithochs von 404,80 Euro und war dem Irankrieg geschuldet.
Der Aktienkurs von Salesforce hat sich nach dem Einbruch am 13. Januar 2026 bis zum 24. Februar 2026 teilweise erholt. Was zunächst wie eine Bodenbildung wirkt, könnte auch den Beginn eines anhaltenden Kursrückgangs darstellen. Künstliche-Intelligenz-Bots (KI-Bots) könnten das Angebot von Salesforce ersetzen.
Auf der Aktie der Vonovia lastet ein Abverkauf am gestrigen Donnerstag im Ausmaß von über 12 Prozent. Ein entscheidender Faktor sind die kriegerischen Auseinandersetzungen im Mittleren Osten und deren Auswirkungen auf den Öl- und Gaspreis. Dies führt wiederum zu einem strengeren Zinsregime, was bei Vonovia das immobile Vermögen sinken lässt.
Langfristig zeigt der Aktienkurs der Daimler Truck Holding eine leichte Aufwärtsdrift. Trotz hoher Volatilität mit kurzen Anstiegs- und Rückgangsphasen verläuft der Kurs gemessen an der 200-Tage-Linie kontinuierlich nach oben. Die am gestrigen Donnerstag veröffentlichten Zahlen fielen besser aus als erwartet und wirken sich kurssteigernd aus.
Der Kursverlauf der Adidas-Aktie ist nach dem enttäuschenden Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 stark gefallen. Am gestrigen Donnerstag sorgten Contrarians wie der CEO Björn Gulden erneut für einen deutlichen Kursanstieg. Der erwarteten Absatzsteigerung infolge der Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika stehen Einfuhrzölle in die USA von 15 Prozent gegenüber.
Die aktuellen Quartalszahlen von Nvidia sind ausgezeichnet. Dennoch geriet der Aktienkurs am Tag nach der Veröffentlichung unter Druck. Die Marktteilnehmer erwarten noch stärkere Ergebnisse und befürchten, dass das Wachstum angesichts des bereits hohen Umsatzniveaus zurückgehen könnte.
Der Aktienkurs der Deutschen Telekom scheint die letzte Konsolidierungsphase in kürzester Zeit zu kompensieren. In den wenigen Wochen des Jahres 2026 ist ein Kursanstieg von etwa 23 Prozent zu verzeichnen. Unter anderem profitiert das Papier von einer Rotation aus Wachstumswerten in defensivere Werte.