Momentan rennen die Chipproduzenten ASML die Tür ein. Der Monopolist aus den Niederlanden ist bis in das Jahr 2028 ausgelastet. Doch der Chipmarkt ist zyklisch und auch der Sonderzyklus bei den KI-Chips könnte nach 2028 abebben. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für ASML im Jahr 2026 mit 34,91 liegt an der oberen Grenze.
Tesla verkauft wieder vermehrt Elektroautos, kann aber bei Elon Musks Versprechen, humanoide Roboter in großer Zahl zu produzieren, nicht abliefern. Die Übernahme von Tesla hätte für Musk den Vorteil, wieder mehr Einfluss über Tesla zu erhalten, nachdem er bei SpaceX die Stimmrechte kontrolliert.
Der Aktienkurs von Nvidia verzeichnet derzeit ungewöhnliche Verluste. Belastend wirken insbesondere negative Informationen, etwa die zunehmende Konkurrenz aus China, die mit günstigeren Preisen auftritt. Zudem führt der Verkauf langlaufender US-amerikanischer Anleihen zu höheren Zinsen, wodurch die Opportunitätskosten für risikoreichere Anlagen wie Aktien steigen.
Die Beteiligung von Nvidia und der US-Regierung haben Intel den Hals gerettet, aktuell kann der einstige Chipriese technisch zu den Konkurrenten aufschließen. So greift Elon Musk bei der Produktion von Halbleitern in seiner geplanten Terafab auf das Know-how von Intel zurück.
Broadcom könnte die seit dem 4. September 2025 andauernde Seitwärtsbewegung nach oben durchbrechen, falls der Börsengang des Großkunden Anthropic im November planmäßig erfolgt. Ohne diese Finanzierungsperspektive könnte das komplexe Geflecht aus Zirkelfinanzierungen zusammenbrechen.
Die Aktualisierung bei den Modellen Y und 3 scheint den Absatz von Tesla anzukurbeln. Mit diesen beiden Modellen macht der US-Autobauer mehr als 97 Prozent des Umsatzes. Beim autonomen Fahren und beim Absatz von humanoiden Robotern hat Elon Musk nicht mehr den „First Mover Advantage“.
Der Aktienkurs von Nike hat nach einem Versuch der Bodenbildung erneut nachgegeben. Die Marktteilnehmer sehen das Problem im ausbleibenden Wachstum des Sportartikelkonzerns. Mit etwa 36 US-Dollar liegt der Kurs im historischen Vergleich inzwischen auf einem günstigen Niveau. Im November 2021 erreichte die Aktie mit 179,10 US-Dollar ein Allzeithoch.
Positive Analystenkommentare unterstützen den Aktienkurs von AMD dabei, aus der Lethargie herauszukommen. Die Prognosen für den Umsatz im kommenden Geschäftsjahr gehen von einer Verdoppelung aus. Infolgedessen hat die Investmentgesellschaft CLSA ihr Kursziel für AMD von 575 auf 710 US-Dollar angehoben.