Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert erneut, weshalb besonders energieintensive Geschäftsmodelle wie die Chemiebranche darunter leiden. Insgesamt befindet sich die BASF-Aktie in einer Seitwärtsbewegung, innerhalb derer sich derzeit eine Abwärtsbewegung entwickelt hat, die voraussichtlich noch längere Zeit andauern könnte.
Die Aktien von Vonovia scheinen eine Kursumkehr vollzogen zu haben. Der zuvor als wichtiger Belastungsfaktor betrachtete Aspekt der Enteignung ist nicht länger relevant. Infolgedessen reagierten die Aktionäre am gestrigen Handelstag mit einem Kursaufschlag von knapp 6 Prozent. Sollte sich dieses Momentum fortsetzen, könnte der Kurs auf bis zu 24,03 Euro ansteigen.
Aixtron bietet seinen Kunden Maschinen zur Produktion von Halbleitern und Lasern an. Endabnehmer sind Betreiber von Rechenzentren und die Automobilindustrie. Während die Automobilindustrie stagniert, gilt es für Aixtron, den Boom bei Rechenzentren zu nutzen. Doch bei den Marktteilnehmern grassiert die Angst vor einem Ende des Booms bei Rechenzentren.
Das Management von Siemens Energy überprüft die bearbeiteten Geschäftsbereiche kontinuierlich hinsichtlich ihrer Rentabilität, um auch künftig ein starkes Wachstum zu gewährleisten. Nur auf diese Weise lässt sich das derzeit hohe KGV für 2025/26 von 36,30 rechtfertigen. Die Energiewende in China und Europa schreitet weiter voran und sichert volle Auftragsbücher.
Strategische Partnerschaften und der gegenwärtige Boom im Chipsektor führen bei Intels Auftragsfertigung zu steigenden Umsätzen. Darüber hinaus ist die Produktion von Chips außerhalb Taiwans im Hinblick auf eine mögliche chinesische Aggression für den Westen strategisch sinnvoll. Zudem profitiert Intel aktuell davon, dass der taiwanesische Auftragsfertiger TSMC seine Kapazitätsgrenze erreicht hat.
Der Aktienkurs von Puma ist aus der Seitwärtsbewegung der vergangenen 13 Monate nach oben ausgebrochen. Einer aktuellen Analyse der Citigroup zufolge besteht weiteres Wachstumspotenzial. Demnach könnte der Kurs bis auf 35,00 Euro steigen. Zudem bringt die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft zusätzliche Einnahmen für die Sportartikelbranche.
Kurz vor der höchstrichterlichen Entscheidung über möglichen Schadensersatz im Zusammenhang mit der krebserregenden Wirkung von Glyphosat sammelt Bayer weiterhin Klagen in den USA. Diesmal wird dem Unternehmen vorgeworfen, bei einem bestimmten Saatgut eine monopolartige Marktdominanz aufgebaut zu haben. Sollten die Marktteilnehmer einen Misserfolg in dieser Angelegenheit erwarten, könnte der Aktienkurs erneut fallen.
Der Krieg im Mittleren Osten scheint sich etwas zu beruhigen. Zudem hat der KI-Gewinner Nvidia die hohen Erwartungen erfüllt, was auch den Aktienkurs von Infineon voraussichtlich stärken wird. Vor diesem Hintergrund könnte der jüngste Aufwärtstrend des Münchner Halbleiterherstellers anhalten.