Die aktuellen Quartalszahlen von Airbus liegen über den Erwartungen der Analysten. Dennoch haben die Marktteilnehmer am gestrigen Donnerstag Gewinne realisiert. Mittelfristig könnten sich die Absatzrekorde positiv auf den Kurs auswirken. Airbus steigert sein Volumen sowohl im Bereich der zivilen Luftfahrt als auch in den militärischen Marktsegmenten.
Die Aktie von ThyssenKrupp testet erneut das partielle Hoch bei 12,48 Euro. Diesmal könnte die Überwindung dieser wichtigen Marke gelingen. Auch Deutsche Bank Research erwartet einen Anstieg des Papiers, nicht zuletzt aufgrund der geplanten Abspaltung von TK Materials Services.
Derzeit sinken die Kurse der Hersteller von KI-Hardware deutlich. Auch die Aktie von Infineon konnte in den vergangenen Monaten stark von diesem Hype profitieren, steht jedoch in den letzten Tagen unter Verkaufsdruck. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2025/26 beträgt aktuell 55,87, was im Vergleich der letzten zehn Geschäftsjahre den zweithöchsten Wert darstellt.
Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert erneut, weshalb besonders energieintensive Geschäftsmodelle wie die Chemiebranche darunter leiden. Insgesamt befindet sich die BASF-Aktie in einer Seitwärtsbewegung, innerhalb derer sich derzeit eine Abwärtsbewegung entwickelt hat, die voraussichtlich noch längere Zeit andauern könnte.
Die Aktien von Vonovia scheinen eine Kursumkehr vollzogen zu haben. Der zuvor als wichtiger Belastungsfaktor betrachtete Aspekt der Enteignung ist nicht länger relevant. Infolgedessen reagierten die Aktionäre am gestrigen Handelstag mit einem Kursaufschlag von knapp 6 Prozent. Sollte sich dieses Momentum fortsetzen, könnte der Kurs auf bis zu 24,03 Euro ansteigen.
Aixtron bietet seinen Kunden Maschinen zur Produktion von Halbleitern und Lasern an. Endabnehmer sind Betreiber von Rechenzentren und die Automobilindustrie. Während die Automobilindustrie stagniert, gilt es für Aixtron, den Boom bei Rechenzentren zu nutzen. Doch bei den Marktteilnehmern grassiert die Angst vor einem Ende des Booms bei Rechenzentren.
Das Management von Siemens Energy überprüft die bearbeiteten Geschäftsbereiche kontinuierlich hinsichtlich ihrer Rentabilität, um auch künftig ein starkes Wachstum zu gewährleisten. Nur auf diese Weise lässt sich das derzeit hohe KGV für 2025/26 von 36,30 rechtfertigen. Die Energiewende in China und Europa schreitet weiter voran und sichert volle Auftragsbücher.
Strategische Partnerschaften und der gegenwärtige Boom im Chipsektor führen bei Intels Auftragsfertigung zu steigenden Umsätzen. Darüber hinaus ist die Produktion von Chips außerhalb Taiwans im Hinblick auf eine mögliche chinesische Aggression für den Westen strategisch sinnvoll. Zudem profitiert Intel aktuell davon, dass der taiwanesische Auftragsfertiger TSMC seine Kapazitätsgrenze erreicht hat.