Kurz vor der höchstrichterlichen Entscheidung über möglichen Schadensersatz im Zusammenhang mit der krebserregenden Wirkung von Glyphosat sammelt Bayer weiterhin Klagen in den USA. Diesmal wird dem Unternehmen vorgeworfen, bei einem bestimmten Saatgut eine monopolartige Marktdominanz aufgebaut zu haben. Sollten die Marktteilnehmer einen Misserfolg in dieser Angelegenheit erwarten, könnte der Aktienkurs erneut fallen.
Der Krieg im Mittleren Osten scheint sich etwas zu beruhigen. Zudem hat der KI-Gewinner Nvidia die hohen Erwartungen erfüllt, was auch den Aktienkurs von Infineon voraussichtlich stärken wird. Vor diesem Hintergrund könnte der jüngste Aufwärtstrend des Münchner Halbleiterherstellers anhalten.
Der Kursverlauf von Siemens Energy hat die letzte Seitwärtsphase überwunden und am 24. April 2026 ein neues Allzeithoch bei 191,66 Euro erreicht. Das Unternehmen profitiert dabei auch vom Boom im Bereich der Rechenzentren. Das ehemals problembehaftete Tochterunternehmen Gamesa im Bereich der Windenergie steht zudem kurz vor dem Erreichen des Break-even-Punkts.
Trotz des hohen Verschuldungsgrads scheint der Immobilienriese Vonovia bei den Marktteilnehmern wieder Tritt zu fassen. Das Management kann die Einnahmen steigern und gleichzeitig Schulden abbauen. Nachdem der Wert zinssensitiv ist, könnten sinkende Leitzinsen in Zukunft für einen veritablen Kursanstieg sorgen.
Der Aktienkurs der Deutschen Telekom ist in den letzten Wochen wieder gefallen und hat sich dadurch in eine Unterstützungszone bewegt. Laut einem Bericht plant das Management, das deutsche Unternehmen mit der amerikanischen Tochter zu verschmelzen und so den Börsenwert zu steigern.
In der kurzfristigen Analyse des Chartbildes von AMD zeigt der Kurs seit der Bodenbildung ab Februar 2026 einen Ausbruchsversuch. Aktuell wird das Niveau des Allzeithochs zum dritten Mal getestet. Auch dieses Mal besteht die Chance auf eine Überwindung dieses Widerstandes.
Der Kursverlauf der MTU-Aktie hat sich derzeit von einem partiellen Tief erholt. Zuvor führte die Abhängigkeit von der zivilen Luftfahrt, die etwa 90 Prozent des Umsatzes ausmacht, zu einem Kurseinbruch. Dieser Einbruch erfolgte unmittelbar nach dem Erreichen des Allzeithochs von 404,80 Euro und war dem Irankrieg geschuldet.
Der Aktienkurs von Salesforce hat sich nach dem Einbruch am 13. Januar 2026 bis zum 24. Februar 2026 teilweise erholt. Was zunächst wie eine Bodenbildung wirkt, könnte auch den Beginn eines anhaltenden Kursrückgangs darstellen. Künstliche-Intelligenz-Bots (KI-Bots) könnten das Angebot von Salesforce ersetzen.