Börse Daily News & Analysen - Insight

In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.

von Maciej Gaj

Dow Jones Index: SKS-Formation lastet wie Blei

Seit Anfang August befindet sich der Dow Jones Index in einer Korrektur. Ausgehend vom letzten Rekordhoch fiel der US-Index bis in den Bereich seines 200-Tage-Durchschnitts. Insgesamt entspricht das einem Rückgang von 7,61 Prozent. Gleichzeitig deutet die Entwicklung der übergeordneten Kursmuster seit Mitte Juni auf die mögliche Ausbildung einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation hin. Dieses Chartmuster gilt als mögliches Signal für eine Trendwende nach unten. Aktuell versucht der Dow Jones noch, die wichtige Nackenlinie dieser Formation zu verteidigen.

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von Maciej Gaj

NVIDIA: Warten auf Bestätigung

Bereits am Freitag hatte die Aktie des wertvollsten Chipunternehmens der Welt, NVIDIA, den bisherigen Höchststand vom 14. Mai ins Visier genommen und diese Marke getestet. Zu Beginn dieser Woche gelang dann ein nachhaltiger Tagesschlusskurs oberhalb dieses Niveaus. Am Dienstag erreichte die Aktie schließlich ein weiteres Rekordhoch. Aus charttechnischer Sicht könnte damit der Startschuss für eine neue Aufwärtsbewegung gefallen sein. Die Aktie könnte dadurch sogar deutlich höhere Kursregionen erreichen.

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von Maciej Gaj

DAX: Zinsen und Öl sorgen für Auftrieb

Der weiter fallende Ölpreis hat am Dienstag die Stimmung an der Frankfurter Börse verbessert. Gleichzeitig beruhigte sich der Anleihemarkt, vor allem bei den französischen Staatsanleihen. Davon profitierte auch der deutsche Leitindex DAX, der deutlich zulegen konnte und sich wieder seinen bisherigen Höchstständen aus dem Frühjahr nähert.

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von Maciej Gaj

Citigroup: Kaufsignal gescheitert

Nachdem die Aktie der Citigroup Mitte September noch positive Signale geliefert hatte, kam es anschließend zu einer unerwarteten Wende. Ein Ausbruchsversuch über ein wichtiges früheres Hoch scheiterte, danach geriet die Aktie wieder unter Druck. In den vergangenen Tagen hat sie zudem ihren seit April 2025 bestehenden Aufwärtstrend gebrochen. Damit hat sich kurz- bis mittelfristig ein Verkaufssignal ergeben. Für Anleger bedeutet das zunächst, bei bestehenden Long-Positionen vorsichtiger zu agieren. Zwischenzeitliche Erholungen und mögliche Kaufgelegenheiten sind dadurch allerdings nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

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von Maciej Gaj

Johnson & Johnson: Wo liegen jetzt Einstiegschancen?

Nach tagelangem Ringen der Anleger um die Aktie des US-Konsumgüterherstellers Johnson & Johnson haben sich schließlich die Verkäufer durchgesetzt. Nach der Ausbildung eines bärischen Chartmusters geriet die Aktie deutlich unter Druck und setzte ihre Abwärtsbewegung fort. Das daraus entstandene Verkaufssignal ist allerdings noch nicht vollständig abgearbeitet. Damit bleibt weiteres Abwärtspotenzial bestehen. Auf Tagesbasis ist die Aktie inzwischen bereits überverkauft. Auf Wochenbasis könnte allerdings noch ein weiterer Rückgang folgen, bevor die Korrektur abgeschlossen ist.

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von Maciej Gaj

DAX: Abwärtstrend intakt

In dieser Woche startet in den USA wieder die Berichtssaison. Unter anderem veröffentlichen PepsiCo und Delta Air Lines ihre Geschäftszahlen. Dabei richtet sich der Blick vor allem auf die Frage, wie viel Geld den US-Verbrauchern angesichts gestiegener Preise und höherer Zinsen noch für Ausgaben zur Verfügung steht. Der DAX ist vergleichsweise ruhig in die neue Woche gestartet. In der vergangenen Woche hatte der deutsche Leitindex kurz seinen 200-Tage-Durchschnitt getestet. Klare Signale für die weitere Richtung lassen sich daraus derzeit allerdings nur schwer ableiten. Der DAX befindet sich weiterhin in einer Konsolidierungsphase, die nach dem jüngsten Rekordhoch anhält.

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von Christian Zoller

Wells Fargo - Erholungsversuch nach dem Ausverkauf

Für Wells Fargo waren die vergangenen Wochen schmerzhaft. Seit dem Septemberhoch bei 91,99 Dollar sind die Aktien der viertgrößten US-Bank um rund 15 Prozent bis auf 78,00 Dollar eingebrochen, seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 14 Prozent. Den Anfang machte die Zinserhöhung der US-Notenbank am 16. September, die erste seit 2023. Anleger fürchten steigende Einlagenkosten und Druck auf die Zinsmarge. Zusätzlich belastete Ende September der Rückzug des obersten Risikochefs, dessen Aufgaben Betriebschef Scott Powell übernimmt. Am Freitag gingen die Aktien mit einem leichten Plus bei 80,45 Dollar aus dem Handel.

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von Christian Zoller

Berkshire Hathaway - Halt an der 200er-EMA-Linie

Bei Berkshire Hathaway ist der Generationswechsel inzwischen vollzogen. Seit Jahresbeginn führt Greg Abel als Vorstandschef die Geschäfte, am 18. September übergab Warren Buffett auch den Vorsitz im Verwaltungsrat an seinen Sohn Howard und ist seitdem Ehrenvorsitzender. Abel hat bereits gezeigt, dass er die Milliarden einsetzen will. Neben der Übernahme des Hausbauers Taylor Morrison baute Berkshire die Beteiligung an Alphabet deutlich aus und stockte zuletzt auch beim Hausbauer Lennar auf rund 11 Prozent auf. Zudem kauft der Konzern wieder eigene Aktien zurück, allein im zweiten Quartal für 4,5 Milliarden Dollar. Im gesamten Jahr 2025 hatte es keine Rückkäufe gegeben.

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