Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Bei der Aktie des US-Softwareunternehmens Autodesk gibt es erste Anzeichen für eine größere Erholung. Nachdem der Kurs in der vergangenen Woche deutlich zugelegt hat, deutet sich seit dem letzten Tief Ende Juni ein vorsichtiger Aufwärtstrend an. Damit könnte sich in nächster Zeit eine interessante Einstiegsmöglichkeit ergeben. Allerdings muss die Aktie dafür zunächst noch einige wichtige Hürden überwinden.
Die Aktie des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin hat seit Mitte August insgesamt 18 Prozent an Wert verloren. Zuvor hatte es lediglich nach einer kleineren Korrektur ausgesehen. Inzwischen zeigen sich an einer wichtigen Unterstützungszone, die bereits seit April dieses Jahres besteht, jedoch wieder verstärkt Käufer. Das hat den Kurs vorerst stabilisiert. Ob daraus eine nachhaltige Trendwende entsteht, ist noch offen.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt ein wichtiger Einflussfaktor für die Finanzmärkte. Medienberichten zufolge bereiten sich die USA auf mögliche neue Angriffe gegen den Iran vor – allerdings offenbar erst nach den Midterms, den Zwischenwahlen in den USA Anfang November. Gleichzeitig hat die Ausfuhr von Erdölprodukten aus dem Nahen Osten zuletzt wieder deutlich zugenommen. Das sorgt für Entspannung an den Energiemärkten und nimmt den Börsen etwas Druck.
Über mehrere Monate hinweg zeigte die Aktie von Goldman Sachs zunehmend Schwäche. Nachdem Mitte Juli noch ein Rekordhoch erreicht worden war, setzte schließlich die erwartete Abwärtsbewegung ein. Zunächst bewegte sich die Aktie noch längere Zeit in einer breiten Seitwärtsphase. Mitte September kam es dann jedoch zum entscheidenden Ausbruch nach unten und damit zu dem bereits in der letzten technischen Analyse erwarteten Verkaufssignal.
Trotz zunächst positiv klingender Nachrichten aus der Straße von Hormus und gestiegener Frachtraten haben sich diese Meldungen offenbar erneut als nicht belastbar erwiesen. In der Folge legte der Rohölpreis für die Nordseesorte Brent am Donnerstag um mehr als vier Prozent zu. Gleichzeitig wird immer deutlicher, wie angespannt die Lage auf dem Dieselmarkt ist. US-Präsident Donald Trump hat deshalb per Dekret eine vorübergehende Aussetzung der Steuern angeordnet.
Der deutsche Leitindex DAX ist am Donnerstag mit einem deutlichen Kursrückgang in den Handel gestartet und hat dabei ein neues Mehrwochentief erreicht. Besonders kritisch: Im Tagesverlauf fiel der Index unter die wichtige Unterstützung durch den 200-Tage-Durchschnitt. Damit hat sich das charttechnische Bild weiter eingetrübt, sodass kurzfristig weitere Kursverluste möglich sind.
Künstliche Intelligenz (KI) prägt derzeit zahlreiche Wirtschaftszweige in den USA und gilt als einer der wichtigsten Wachstumstreiber der amerikanischen Wirtschaft. Allerdings hat das aktuelle Investitionswachstum einen entscheidenden Haken: Es wird praktisch vollständig von den hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur getragen und ist deshalb kein Zeichen für eine breit angelegte Erholung der Konjunktur. Zu den Unternehmen, die vom Boom rund um KI-Rechenzentren profitieren, gehört der US-Baumaschinenhersteller Caterpillar. Die Aktie steht allerdings vor einer wichtigen Bewährungsprobe, denn sie muss einen seit April 2025 bestehenden Aufwärtstrend verteidigen.
Der europäische Leitindex Euro Stoxx 50 könnte vor einer wichtigen Trendwende stehen. Nach der Korrektur seit den Rekordständen aus Mitte August hat der Index eine fünfwellige Abwärtsbewegung vollzogen. Nun mehren sich die Anzeichen dafür, dass daraus eine größere Korrektur entstehen könnte. Eine wichtige Rolle spielt dabei der 50-Tage-Durchschnitt. Mehrfach versuchte der Euro Stoxx 50 zuletzt, diese wichtige Marke zurückzuerobern – bislang ohne Erfolg. Gleichzeitig rückt die sogenannte Nackenlinie einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation immer näher.