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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Mitten in der Corona-Krise brachen die Finanzmärkte rund um den Erdball massiv ein, der Euro gewann in selbiger Zeit jedoch merklich hinzu, wie am Beispiel des Währungspaares Euro (EUR) zur norwegischen Krone (NOK) gut zu beobachten ist. Die Schwächung der norwegischen Kronen ging jedoch mit einem Ölpreissturz einher, seitdem sich die Lage an den Rohstoffmärkten jedoch wieder stabilisiert, verliert der Euro wieder spürbar an Fahrt.
Das zuletzt fast schon wertlos gewordene Rohöl der Nordseesorte Brent Crude kann seine Erholung weiter ausbauen und knackte zuletzt eine erste wichtige Hürde. Doch es wird noch viele Anstrengungen der Käufer bedürfen, bis dieser Rohstoff wieder in die richtige Spur zurückfindet.
Das Jahr 2020 war für das Währungspaar Euro (EUR) zum südafrikanischen Rand (ZAR) ein echter Erfolg. Dabei gelang es sogar aus dem Trend der letzten Jahre auszubrechen, dass nun eine Trendbeschleunigung nach sich ziehen könnte.
Der Gradmesser für den Wert der deutschen Bundesanleihe Euro-Bund Future läuft seit Anfang dieses Monats in der Summe grob seitwärts. Die jüngsten Tiefs fallen aber zunehmend höher aus und lassen auf einen möglichen Ausbruchsversuch schließen.
Anfang dieses Monats gab es Hinweise auf eine bevorstehende Erholung bei Baumwolle, dies konnte tatsächlich wenig später starten und führe den Agrarrohstoff an sein erstes markantes Zielniveau heran. Weitere Gewinne könnten aber noch folgen!
Zeitweise zahlten Lieferanten für die Abnahme von Erdöl sogar drauf, womit ein negativer Preis zustande gekommen ist. Die Lager rund um den Erdball sind zum Bersten voll, die Produktion kann nicht einfach eingestellt werden und die Nachfrage sinkt Corona-bedingt. Diese Gemengelage könnte das schwarze Gold noch einmal merklich unter Druck setzen und einen Preisverfall forcieren.
Seit Mitte März erhält der australische Dollar (AUD) im Vergleich zum US-Dollar (USD) wieder merklichen Auftrieb, entscheidend war aber der Schritt zu Beginn dieser Woche. Dabei ist es nämlich intraday gelungen, den seit Anfang dieses Jahres bestehenden Abwärtstrend zu überwinden und somit kurzfristig weiteres Kurspotenzial freizusetzen.
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben zuletzt ein Stück weit abgenommen, was die Auswertbarkeit von Einzeltiteln erheblich erleichtert. Am Beispiel von Palladium kann aus technischer Sicht durchaus ein bullisches Setup abgeleitet werden, wenn demnächst gewisse Umstände eintreten.