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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Rohöl der Nordseesorte Brent Crude hat sich in den vergangenen vier Wochen wie erwartet zur Oberseite entwickelt, ist aber an eine äußerst markante Hürde gestoßen und dreht nun zur Unterseite ab. Kurzfristig dürften Gewinnmitnahmen auf dem Öl-Markt dominieren, Short-Positionen werden wieder interessanter.
Zur Wochenmitte haben die USA überraschend rückläufige Rohöllagerbestände gemeldet und der heimischen Sorte Western Texas Intermediate Oil (WTI) einen kräftigen Kursschub verliehen. Trotz der anhaltenden Rallye an den Energiemärkten nähert sich US-Öl nun aber einer signifikanten Hürde.
Nachdem im ersten Quartal das Währungspaar Euro (EUR) zur norwegischen Krone (NOK) massiven Zulauf erhalten hatte, wird die überkaufte Situation sukzessive durch fallende Notierungen wieder abgebaut. Verstärkt wird dieser Effekt durch eine aussagekräftige SKS-Formation, die unlängst aktiviert worden ist und den Vorgaben folgt.
Nach monatelanger Talfahrt kristallisiert sich beim Industriemetall Palladium endlich eine Trendwende ab, der Rohstoff konnte zum Wochenauftakt wichtige Hürden überwinden und sich dynamisch zur Oberseite absetzen. Jetzt geht es darum, den Vorsprung in trockene Tücher zu packen und das Kaufsignal ins Wochenende zu retten.
Bis Mitte letzter Woche schwankte der Goldpreis noch in seinem Trendfortsetzungsmuster in Form eines symmetrischen Dreiecks seitwärts. Am Donnerstag zündete jedoch eine neue Rallyestufe und katapultierte das goldene Metall auf über 1.760 US-Dollar, somit rücken nun wieder die mittelfristigen Ziele in den Fokus der Anleger.
Die positive Tendenz beim Rohöl der Nordseesorte Brent Crude nimmt wieder Fahrt auf, nachdem auch die Aktienmärkte am Donnerstag eine Kehrtwende vollziehen konnten. Kurzfristig sind Bullen im Vorteil, doch das langfristige Bild noch tendenziell schwach.
Seit gut vier Wochen basteln Marktteilnehmer beim Währungspaar Euro (EUR) zum britischen Pfund (GBP) an einer Trendwende, die scheinbar immer mehr zu gelingen scheint. Die jüngsten Wirtschaftsdaten vom Inselstaat fielen zwar weniger schwach aus, als zuvor erwartet wurde, dennoch belastet der Brexit die Währung weiter.
Seit der markanten Kursspitze aus Mitte März hat sich die norwegische Krone (NOK) im Vergleich zum Euro (EUR) wieder ein Stück weit erholt. Damit dürfte es aber noch nicht gewesen sein, die Auflösung einer SKS-Formation steht nach aktueller Einschätzung unmittelbar bevor und birgt weiteres Abwärtspotenzial.