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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Investoren sind an den Finanzmärkten zuletzt sichtlich in sichere Häfen geflüchtet, darunter auch in die europäische Gemeinschaftswährung Euro. Im Währungspaar Euro (EUR) zur norwegischen Krone (NOK) wurde damit eine knapp zehnprozentige Rallye abgehalten und ist direkt in ihr Kursziel gelaufen. Zeit, um Gewinne mitzunehmen oder aber die Stopps merklich nachzuziehen.
In der abgelaufenen Handelswoche erlebte der Ölpreis einen massiven Kursrückgang von knapp 10 Prozent, nachdem sich die OPEC+ Mitglieder auf keine einheitliche Fördersenkung einigen konnten. Am Wochenende ließ Saudi-Arabien die Bombe platzen und erhöhte seinerseits die Ölproduktion – weitere 25 Prozent Kursabschlag sind die Folge!
Das für die Industrie unerlässliche Metall Palladium ist von seinen Rekordständen aus Ende Februar sichtlich zurückgefallen und tendiert nun auf dem Support von 2.500 USD. Um einen Trendbruch ist der Rohstoff aber nicht herumgekommen, was sich noch negativ auf den Preis niederschlagen könnte.
Der Gratmesser für den Wert der deutschen Bundesanleihe hatte zuletzt wieder deutliche Kursgewinne verzeichnen können. Doch je mutiger die Anleger bei Aktien wieder werden, umso mehr Kapital verlässt den sicheren Hafen.
Nachdem der Goldpreis nahezu an seine Zielmarke von 1.700 USD zugelegt hatte, hat sich in den letzten Tagen eine äußerst volatile Kursbewegung eingestellt. Aktuell versucht das Edelmetall die Marke von 1.640 US-Dollar zu verteidigen und erfreut sich trotz einer Leitzinssenkung in den USA weiterhin ungebrochener Beliebtheit unter Anlegern.
Beim Zuckerpreis kristallisiert sich nach einem Abwärtstrend bis Mitte 2018 seit geraumer Zeit endlich ein Boden heraus, getragen wird dieser zusätzlich noch von einem weiter steigenden Defizit an den Weltmärkten.
Die Angst an den Märkten hat sich nun auch sichtlich auf die Rohstoffe umgelegt, Edelmetalle haben in der abgelaufenen Handelswoche eine scharfe Korrektur gestartet. Der Silberpreis liegt als Beispiel auf einem wichtigen, aber auch letztem Unterstützungsniveau vor einem Verkaufssignal auf.
Die Ölpreisentwicklung in diesem Jahr kann schlichtweg als miserabel umschrieben werden, die Verluste belaufen sich seit Jahresbeginn auf 29 Prozent. Nun steuert der Energieträger seine 2018´er Tiefs an, an denen sich der weitere Werdegang entscheiden wird.