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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Während Edelmetalle wie Gold und Silber wegen der Unsicherheit an den Aktienmärkten zuletzt sehr deutlich zulegen konnten, stürzten Industriemetalle sichtlich ab. Darunter auch Aluminium, dass sich seit Wochen auf einer wahren Gratwanderung auf einer überaus wichtigen Unterstützung befindet.
Das für die Schmuckbranche und gleichermaßen für die Industrie wichtige Metall Silber kommt seit dem dritten Quartal letzten Jahres praktisch nicht vom Fleck, eine volatile Seitwärtsbewegung beherrscht das Handelsgeschehen. Doch Hoffnungen werden durch den aktuellen Preisanstieg und damit eine potenzielle Auflösung eines technischen Kaufsignals geweckt.
Von einer regelrechten Kaufpanik wie bei Palladium ist das Industriemetall Platin zwar nicht betroffen, weist aber einen vorzeigbaren und dynamischen Aufwärtstrend auf. Derzeit hat der Rohstoff mit einem Widerstandsband aus 2017 zu kämpfen, zeigt sich technisch aber in einer starken Verfassung.
Platin verteuert sich ungebrochen weiter, im gestrigen Handel konnte das Vorgängerhoch aus Mitte Januar dynamisch überwunden werden. Damit schnellt das seltene Metall explosionsartig weiter in die Höhe und knackt fortlaufend Rekorde.
Ein prüfender Blick auf die verschiedenen Asset-Klassen an den weltweiten Börsen lässt wieder eine Umschichtung der Anleger erahnen. Sichere Häfen, wie beispielsweise Gold, sind wieder stärker gefragt, aus Aktien steigen Investoren hingegen aus.
Der meist in westlichen Ländern konsumierte Wachmacher Kaffee erlebt seit Jahresbeginn einen wahren Kurssturz, ist aber unter die Tiefs aus Ende 2019 nicht zurückgefallen. An der runden Marke von 100 US-Cent konnte ein deutlicher Gegenkonter der Bullen initiiert werden, zahlreiche Hürden blockieren aber den Weg auf der Oberseite.
Der Gradmesser für den Wert der deutschen Bundesanleihe Euro-Bund Future kämpft seit Wochen mit der Hürde von 175 EUR, das aktuelle Chartbild lässt jedoch auf einen baldigen Ausbruch darüber schließen. Hierdurch könnten schon bald wieder die Rekordstände aus dem abgelaufenen Jahr in den Fokus der Investoren rücken.
Das Währungspaar Euro (EUR) zur norwegischen Krone (NOK) versucht sich gegenwärtig an einer Stabilisierung auf einer wichtigen Unterstützung aus Ende 2019. Gelingt dieses Unterfangen, könnte sich hieraus wieder ein klarer Aufwärtstrend entwickeln.