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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zum japanischen Yen (JPY) ist es in der abgelaufenen Woche zu einem klaren Trendbruch gekommen, auch wurden wichtige Unterstützung aus den letzten Monaten klar unterschritten. Damit dürfte der Fahrplan für die nächsten Wochen und Monate feststehen, weitere Abgaben und ein deutlich schwächerer Euro sind im Zuge der technischen Auswertung nun zu erwarten.
Nachdem vor einigen Wochen in China ein neuartiges Virus aufgetaucht ist und sich rasant ausgebreitet, hat dies auf den asiatischen Märkten für spürbare Verunsicherung gesorgt. Der Hang Seng-Index gab in der Folge gut fünf Prozent nach. Gold wird zusehends als sicherer Hafen immer attraktiver und bereit sich offenbar auf eine Rallyefortsetzung vor.
Der Gradmesser für den Wert der Deutschen Bundesanleihe Euro-Bund Future (BuFu) weißt seit dem Test der Kursmarke von 170 EUR wieder eine steigende Tendenz auf, zu einem regelrechten Kaufsignal ist es auf kurzfristiger Ebene allerdings noch nicht gekommen. Doch der Index notiert nicht weit entfernt von seiner Triggermarke und könnte sogar zum Ende dieser Handelswoche einen Erfolg für sich verbuchen.
Das Währungspaar australischer Dollar (AUD) zum US-Dollar (USD) befindet sich erst seit Kurzem wieder in einem Aufwärtstrend. Dieser aber ist durch die jüngsten Abgaben schon wieder in Gefahr geraten, zum anderen kristallisiert sich zusätzlich noch eine eindeutige Trendwendeformation heraus.
Seit Oktober letzten Jahres herrscht beim Währungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) ein zwischengeschalteter Aufwärtstrend. Doch die Verluste aus den letzten Tagen führten zu einem erneuten Test dessen, außerdem könnte sich mit Auflösung einer sehr aussagekräftigen Formation sogar ein Trendbruch ergeben.
Seit den Tiefständen aus 2018 haben sich Edelmetalle merklich verteuert, der Platinpreis legte um 38 Prozent zu. Zeitgleich stieß der Rohstoff allerdings an eine wichtige Hürde und könnte nun kurzzeitig den Rückwärtsgang einlegen.
Der Rohölpreis der Nordseesorte Brent Crude hat sich von seinen Angsthochs um 72 USD mittlerweile wieder deutlich entfernt und notiert im Bereich seiner mehrmonatigen Aufwärtstrendlinie. Nach dem vorausgegangenen Ausverkauf wurde nun eine klare Gegenbewegung gestartet, jetzt geht es darum, die potenziellen Zielniveaus auszumachen.
Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins weiter gesenkt, die geringeren Zinsen sollen die Wirtschaft wieder ankurbeln. Entsprechend fester reagierte die türkische Lira zum Euro und setzt ihren Erholungskurs kurzfristig weiter fort.