Call auf Intel: Buy the dip!

Intel Corporation: Aktie erholt sich vom Kursrücksetzer!


Strategische Partnerschaften und der gegenwärtige Boom im Chipsektor führen bei Intels Auftragsfertigung zu steigenden Umsätzen. Darüber hinaus ist die Produktion von Chips außerhalb Taiwans im Hinblick auf eine mögliche chinesische Aggression für den Westen strategisch sinnvoll. Zudem profitiert Intel aktuell davon, dass der taiwanesische Auftragsfertiger TSMC seine Kapazitätsgrenze erreicht hat.

Die veränderte strategische Ausrichtung von Intel zeigt erste Erfolge. So konnte der Chipriese kürzlich einen Großauftrag von Google für die Fertigung von Chips für Künstliche Intelligenz (KI) gewinnen. Google bestellte für das Jahr 2028 mehr als drei Millionen sogenannte Tensor-Prozessoren (TPU). Zudem erwägt der Chipentwickler Nvidia, Intel mit der Herstellung eines neuen Prozessors zu beauftragen. Ein solcher Vertrag wäre ein bedeutender Erfolg für Intels Auftragsfertigungsgeschäft. Das Unternehmen bemüht sich, seine frühere Führungsposition in der Chipherstellung zurückzugewinnen, die es aufgrund von Managementfehlern an den taiwanischen Hersteller TSMC verloren hatte. Der Nachfrageboom durch KI-Anwendungen führt dazu, dass es bei TSMC zu Kapazitätsengpässen kommt.

Zum Chart

Der Aktienkurs von Intel hat sich nach einer längeren Phase auf niedrigem Niveau deutlich erholt. Mitte September 2025 kam es zu einer Kurslücke (Gap) nach oben, wodurch die obere Begrenzung der zuvor etablierten Seitwärtsbewegung bei 25,82 US-Dollar überwunden wurde. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren Beteiligungen von Nvidia sowie der US-Regierung. Infolgedessen ist der Kurs vom 11. August bis zum gestrigen Donnerstag um rund 466,54 Prozent angestiegen. Aktuell verschnauft der Kurs nach einer steilen Kurszunahme knapp unter dem Allzeithoch bei 132,75 US-Dollar. Seit April 2026 wertete der Kurs um rund 187 Prozent auf. Bis dato wird erwartet, dass im Geschäftsjahr 2026/27 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Möglicherweise könnten durch den aktuellen Halbleiterboom die Zahlen nach oben revidiert werden. Aus dem fundamentalen Blickwinkel können die geschätzten Gewinne der Jahre 2026/27 und 2027/28 noch nicht mit jenen der Jahre zwischen 2016 und 2023 mithalten. Die Marktteilnehmer gehen offensichtlich davon aus, dass Intel wieder zu alter Stärke aufschließen könnte und somit die aktuelle Kurshöhe zu rechtfertigen ist. Auch der strategische Vorteil von eigenen Produktionsanlagen bei einem möglichen Konflikt zwischen Taiwan und China könnte eine Rolle spielen.

Intel Corporation (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 132,75 // 145,01 US-Dollar
Unterstützungen: 97,87 // 69,81 US-Dollar

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie der Intel Corporation bis auf 145,01 US-Dollar ausgehen, könnten durch einen Call-Optionsschein (WKN FE47W6) überproportional mit einem Omega von 1,97 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 85 % und dem Ziel bei 145,01 US-Dollar (5,44 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 13.07.2026 eine Rendite von rund 58 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 97,11 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 29 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,97 zu 1, wenn bei 97,11 US-Dollar (2,44 Euro beim Schein) eine Stop-Loss-Order vorgesehen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: FE47W6 Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 3,41 – 3,43 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 110,00 US-Dollar Basiswert: Intel Corporation
akt. Kurs Basiswert: 112,58 US-Dollar
Laufzeit: 17.06.2027 Kursziel: 5,44 Euro
Omega: 1,97 Kurschance: + 58 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: Société Générale



Interessenkonflikt

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