EMA 200 im Test

Gold: Rücksetzer nicht ungenutzt lassen!


Obwohl sich das Edelmetall Gold noch in einem Abwärtstrend seit dem großen Abverkauf aus Ende Januar aufhält, zeigt der Chart sehr deutliche Stabilisierungstendenzen. Aktuell kämpft das Metall auf Tagesbasis um einen Durchbruch über den 200-Tage-Durchschnitt, um eine zweite Erholungswelle auszubauen. Zeitgleich gehen mit dem Vorgängertief von Ende März sogar ein potenzieller Doppelboden und damit eine Trendwende einher.

Nach einem Rekordhoch bei 5.598 US-Dollar Anfang Januar knickte der Goldpreis nach einer Monsterrallye sichtlich ein und begab sich bis Ende März auf 4.098 US-Dollar talwärts. Nach einer zwischengeschalteten Erholung auf 4.900 US-Dollar ging es in der Vorwoche noch einmal auf 4.023 US-Dollar rapide abwärts. Dort fischten Käufer das Edelmetall ab und konnten in einer ersten Erholungsbewegung einen Test des 200-Tage-Durchschnitts vollziehen. Die Verluste vom Mittwoch dürften nach technischer Analyse nur temporärer Natur sein, sodass schon bald ein ernst zu nehmender Ausbruchsversuch über den seit Januar bestehenden Abwärtstrend möglich erscheint.

Notenbanken kaufen eifrig weiter

 

Obwohl Liquiditätsengpässe den Goldpreis derzeit temporär belasten, sind fundamental starke Gründe für eine weitere Erholung gegeben. Über dem Niveau von 4.400 US-Dollar würde sich demnach ein Test des 50-Tage-Durchschnitts bei 4.515 Punkten durchsetzen, aber nur ein nachhaltiger Ausbruch über den laufenden Abwärtstrend könnte den Goldpreis wieder in Richtung 4.890 US-Dollar und damit die Aprilhochs hochdrücken und sich für eine entsprechende Positionierung auf der Käuferseite anbieten. Ein Kursrutsch unter 4.000 US-Dollar würde dagegen eine Verkaufslawine auf 3.800 und darunter 3.710 US-Dollar auslösen.

Gold-Future (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 4.357 // 4.513 // 4.595 // 4.737 US-Dollar
Unterstützungen: 4.209 // 4.070 // 4.000 // 3.929 US-Dollar

Fazit

 

Sobald der Goldpreis wieder über 4.400 US-Dollar ansteigt, könnte sich eine längere Erholungsbewegung in Richtung 4.890 US-Dollar ausbreiten und damit für ein Long-Engagement qualifizieren. Als Anlagevehikel kann hierzu der Call-Optionsschein WKN DY3VBD dienen. Der Zielwert des Scheins wurde rechnerisch bei 11,80 Euro ermittelt. Eine Verlustbegrenzung sollte dann aber noch den 200-Tage-Durchschnitt nicht überschreiten, sondern ein Stück weit darunter angesetzt werden. Der Anlagehorizont ist als mittelfristig einzustufen und dürfte bei einem Long-Investment einige Wochen in Anspruch nehmen.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DY3VBD Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 6,56 – 6,61 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 3.500 US-Dollar Basiswert: Gold-Future
akt. Kurs Basiswert: 4.255,75 US-Dollar
Laufzeit: 28.07.2026 Kursziel: 11,80 Euro
Omega: 4,8318 Kurschance: + 80 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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