Salesforce Long: Gegenbewegung fällig!
Salesforce: Jedes Leiden hat sein Ende!
Investoren befürchten, dass generative KI den klassischen Markt für Unternehmenssoftware schneller verändert als bisher angenommen. Salesforce investiert zwar massiv in KI (Agentforce), doch der Markt fragt sich, ob diese Investitionen das Kerngeschäft schnell genug kompensieren können. Salesforce gehörte lange zu den hoch bewerteten Softwareunternehmen. Der Markt bewertet viele Softwaretitel inzwischen deutlich vorsichtiger, insbesondere wenn das Umsatzwachstum nicht stark beschleunigt. Fundamental steht Salesforce weiterhin solide da. Das Unternehmen wächst, erzielt hohe freie Cashflows und seine KI-Umsätze entwickeln sich dynamisch. Der aktuelle Kursrückgang spiegelt daher vor allem Unsicherheit über die zukünftige KI-Strategie und deren Umsetzung wider – weniger eine Verschlechterung des laufenden Geschäfts.
Zum Chart
Der Aktienkurs der Salesforce Incorporated hat seit dem Erreichen seines Allzeithochs bei 369,00 US-Dollar am 4. Dezember 2024 und der Bildung eines Doppeltops am 28. Januar 2025 deutlich an Wert eingebüßt. Ausgehend vom zweiten Hoch am 28. Januar fiel der Kurs relativ rasch und erreichte am 7. April 2025 ein partielles Tief bei 230,00 US-Dollar. Von diesem Punkt an erholte sich die Aktie kurzzeitig, bevor sie eine leichte Abwärtsbewegung fortsetzte. Ab dem 13. Januar 2026 sank der Kurs in kurzer Zeit auf das partielle Tief bei 174,57 US-Dollar, was einem Verlust von nahezu 48 Prozent innerhalb weniger Tage entspricht. Es deutete vieles darauf hin, dass sich ein Boden bildet, bis der Kurs am 16. Juni 2026 die Unterstützung bei 162,72 US-Dollar nachhaltig durchbrach. Am letzten Donnerstag ging die Aktie mit 151,78 US-Dollar aus dem Handel. Fundamental betrachtet prognostiziert der Marktkonsens für die Gewinnentwicklung von 2025/26 bis zum Geschäftsjahr 2027/28 eine Steigerung von 45 Prozent. Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) könnte diese Prognose jedoch zu optimistisch sein. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2027/28 liegt bei 13,70, was im Vergleich zum 9-Jahres-Durchschnitt von 180 ungewöhnlich niedrig ist. Daraus lässt sich folgern, dass die Aktie entweder erheblich unterbewertet ist oder die KI-Disruption zu sinkenden Vermögenswerten und Gewinnen führen wird.
Fazit
Wegen der starken Kursverluste der Aktie von Salesforce und der fundamentalen Stärke könnte eine Gegenbewegung nach oben anstehen.
Mit einem Open End Turbo Long (WKN JZ6USV) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der Salesforce, Inc. in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,68 profitieren. Das Ziel sei bei 184,98 US-Dollar angenommen (6,44 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 26 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 131,01 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 1,74 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,5 zu 1.
| Strategie für steigende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | JZ6USV | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 3,55 – 3,62 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 112,39 US-Dollar | Basiswert: | Salesforce, Inc. | |
| KO-Schwelle: | 112,39 US-Dollar | akt. Kurs Basiswert: | 151,78 US-Dollar | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 6,44 Euro | |
| Hebel: | 3,68 | Kurschance: | + 78 Prozent | |
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| Quelle J.P. Morgan | ||||
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