Put auf Bayer: Aktie schwächer!
Bayer AG: Lage in den USA wird schwieriger!
Bayers Übernahme von Monsanto bringt kein Glück. In den USA wurde gegen den Agrar- und Pharmakonzern eine Klage wegen illegaler und wettbewerbswidriger Praktiken eingereicht. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, den US-Markt für gentechnisch verändertes Maissaatgut monopolisiert und dadurch unrechtmäßig Hunderte Millionen, möglicherweise sogar Milliarden Dollar eingenommen zu haben. Nach Angaben des Bayer-Managements sind die Anschuldigungen unbegründet, und man werde vor Gericht darauf reagieren, teilte das Unternehmen mit. Die Zivilklage gegen Bayer reichte Latham Quality, ein Saatgutunternehmen aus Iowa, bei einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Missouri ein. Die Kläger streben eine Sammelklage sowie eine dreifache Entschädigung für die angeblich erlittenen Schäden an.
Zum Chart
Die Schwächephase der Bayer-Aktie, die seit dem Allzeithoch am 13. April 2015 bei 144,12 Euro andauerte, hat sich inzwischen in eine Kurserholung verwandelt. Nach einem deutlichen Kurseinbruch im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 12. November 2024 schwenkte der Kurs in eine Bodenbildung. Nach dem letzten Test der Unterstützung bei 18,375 Euro infolge des Kurseinbruchs am Liberation-Day (Anfang April 2025) stieg der Aktienkurs deutlich an. Vom Tief bei 18,375 Euro am 7. April 2025 erhöhte sich der Kurs zeitweise um 62 Prozent auf 31,060 Euro und bildete eine Seitwärtsrange. Seit dem Ausbruch aus dieser Seitwärtsrange zwischen 24,81 Euro und 31,06 Euro hat der Kurs eine steile Aufwärtsbewegung gezeigt und in der Spitze gut 60 Prozent zugelegt. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass der Aktienkurs den leichten Rücksetzer auf 35,170 Euro fortsetzen könnte, nachdem sich die rechtlichen Probleme in den USA anhäufen. Wird die Unterstützung bei 35,17 Euro durchbrochen, könnte der Kurs in weiterer Folge auf das Niveau der Seitwärtsrange fallen. Fundamental betrachtet werden nach einer längeren Phase von Bilanzverlusten wieder Gewinne geschrieben. Dabei geht die Konsensschätzung für die nähere Zukunft von steigenden Gewinnen aus. Als ein Resultat sinkt das erwartete KGV 2028 aktuell auf 10,42.
Bayer AG (Tageschart in Euro) |
Tendenz: |
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Wichtige Chartmarken |
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| Widerstände: | 41,98 // 49,78 Euro |
| Unterstützungen: | 35,17 // 31,06 Euro |
Fazit
Risikobereite Anleger, die von einer fallenden Aktie der Bayer AG bis auf 31,06 Euro ausgehen, könnten mit einem Put-Optionsschein (WKN MN6ALK) überproportional mit einem Omega von -2,83 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 42 % und dem Ziel bei 31,06 Euro (0,81 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 29.06.2026 eine Rendite von rund 62 % zu erzielen. Steigt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 42,44 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 36 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,72 zu 1, wenn bei 42,44 Euro (0,32 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.
| Strategie für fallende Kurse | |
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| WKN: | MN6ALK | Typ: | Put-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 0,48 – 0,50 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 37,00 Euro | Basiswert: | Bayer AG | |
| akt. Kurs Basiswert: | 37,84 Euro | |||
| Laufzeit: | 19.03.2027 | Kursziel: | 0,81 Euro | |
| Omega: | -2,83 | Kurschance: | + 62 Prozent | |
| Quelle: Morgan Stanley | ||||
Optionsschein-Update 29.05.2026: Infineon AG
Die am 22. Mai 2026 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN JE2PCP) mit dem Basispreis von 68,00 Euro auf die Infineon AG zu setzen, notiert zur Stunde zum Geldkurs von 2,34 Euro und liegt mit 58 Prozent im Plus. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung steigender Kurse hier investiert bleiben möchte, könnte den Stoppkurs im Derivat auf 2,10 Euro nachziehen. So kann diese Position weit über Break-even abgesichert werden.
Interessenkonflikt
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