Aixtron Long: Kurs-Rally setzt sich fort!

Aixtron: Im Innovationsrennen vorn dabei!


Die Marktteilnehmer haben zunächst nur zögerlich erkannt, dass Aixtron im neuen Geschäftsfeld der Optoelektronik einen bedeutenden Durchbruch erzielt hat. Die Auftragsbücher füllten sich bereits, als der sogenannte Liberation Day die Aktie von Aixtron stark fallen ließ.

Zu Jahresbeginn kündigte Aixtron-CEO Felix Grawert noch Stellenabbau am Stammsitz in Herzogenrath an. Am 3. März füllte sich jedoch über Nacht das Auftragsbuch des Chipausrüsters. Ursache für diesen unerwarteten Aufschwung war die milliardenschwere Investitionsankündigung des Chipkonzerns Nvidia am 2. März in die US-Unternehmen Coherent und Lumentum. Beide Firmen sind auf photonische Technologien spezialisiert, mit denen Daten über Lichtsignale übertragen werden. Solche optischen Verbindungen gelten als Schlüssel für die nächste Generation von Rechenzentren im Bereich der Künstlichen Intelligenz, in denen Datenströme schneller und effizienter verarbeitet werden müssen. Aixtron ist ein führender Hersteller von Anlagen zur Produktion optoelektronischer Halbleiterbauelemente, einschließlich Datenübertragungslasern.

Zum Chart

Der Chipausrüster Aixtron verzeichnete seit dem alten Allzeithoch am 14. Dezember 2023 bei 39,89 Euro erhebliche Kursverluste. Von seinem Tief bei 8,45 Euro am 7. April 2025 (Tiefpunkt vieler Aktien aufgrund des sogenannten Liberation Day) konnte sich die Aktie jedoch wieder erholen und notiert aktuell bei rund 53,68 Euro, was einem Kursanstieg von knapp 535 Prozent entspricht. Der lang anhaltende Abwärtstrend wurde am 30. April 2025 durchbrochen. Nach einer Bodenbildungsphase folgt der Kurs ab Anfang November 2025 wieder einer Aufwärtssequenz, die aktuell noch intakt erscheint. Auch in einer kurzfristigeren Betrachtung hat der Kurs die Widerstandszone zwischen 31,14 Euro und 35,22 Euro überwunden. Die Widerstandszone erstreckte sich zeitlich vom 11. März bis 8. April 2026. Ein allfälliger Ausbruch nach unten könnte ab dem Niveau bei 42,01 Euro wieder auf stärkere Nachfrage treffen, wodurch die Abwärtsbewegung verlangsamt werden könnte. Auch ein Ansteigen bis zum Allzeithoch bei 55,28 Euro ist sehr wahrscheinlich. Durch die fundamentale Brille betrachtet sollte der Bilanzgewinn pro Aktie von 2026 bis 2028 um rund 110 Prozent ansteigen und das entsprechende erwartete KGV 2028 auf 34,69 senken. Die Aktie ist also nicht mehr ganz billig. Andererseits könnte der Konsens das durch die neue Technologie (photonische Elektronik) zu erwartende Umsatzplus unterschätzen.

Aixtron SE (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 55,28 // 61,01 Euro
Unterstützungen: 42,01 // 35,22 Euro

Fazit

Aixtron hat mit großem Erfolg das neue Geschäftsfeld Optoelektronik erschlossen, wo gar nicht absehbar ist, wie weit dies den Aktienkurs noch treiben könnte.

Mit einem Open End Turbo Long (WKN JE7FQ1) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der Aixtron SE in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,57 profitieren. Das Ziel sei bei 62,01 Euro angenommen (2,29 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 25 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 47,29 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 0,82 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JE7FQ1 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 1,46 – 1,49 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 40,14 Euro Basiswert: Aixtron SE
KO-Schwelle: 40,14 Euro akt. Kurs Basiswert: 53,68 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 2,29 Euro
Hebel: 3,57 Kurschance: + 54 Prozent
Quelle J.P. Morgan



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