Rheinmetall: Abwärtstrend intakt!

Rheinmetall AG: Russen fahren sich im Ukrainekrieg fest!


Die Aktien von Rheinmetall befinden sich seit Anfang 2026 auf dem Rückzug. Die Ursache könnte im Erstarken der Ukraine im Konflikt mit Russland liegen. Dies rückt einen Waffenstillstand in greifbare Nähe. Nur eine Generalmobilmachung in Russland könnte den Aktienkurs von Rheinmetall wieder nach oben treiben.

Die Ukraine hat derzeit Mittel und Wege gefunden, Russland militärisch zu schaden. Putin stehen noch zwei Optionen offen: Entweder er eskaliert den Krieg durch eine Generalmobilmachung oder er bewegt sich in Richtung einer Friedensvereinbarung. Gegen eine Eskalation spricht die schwache Verfassung der russischen Wirtschaft. Die vergangenen vier Jahre Krieg in der Ukraine haben Russland nicht nur finanziell belastet, sondern auch den Personalverschleiß im Umfeld des russischen Führungskreises deutlich erhöht. Es zeichnet sich ab, dass es bald Fortschritte bei Friedensverhandlungen oder eine Entspannung der geopolitischen Spannungen geben könnte. Dies könnte den Aktienkurs von Rheinmetall weiter belasten. Zwar profitiert Rheinmetall von der europäischen Aufrüstung, steht jedoch gleichzeitig im Wettbewerb mit anderen Rüstungsunternehmen.

Zum Chart

Der starke Kursanstieg vor der zweiten Jahreshälfte 2025 hat die Aktie von Rheinmetall deutlich verteuert. Ab Ende Mai 2025 hat die Aktie des Rüstungskonzerns eine Seitwärtsbewegung ausgebildet, die Anfang April 2026 in eine Abwärtssequenz mutiert ist. Die Seitwärtsrange wird durch die Unterstützung bei 1.408,50 Euro und den Widerstand bei 2.008,00 Euro begrenzt. Letzterer entspricht dem Allzeithoch vom 3. Oktober 2025. Nach Erreichen dieses Höchststands hat die Aktie einen Rückzug angetreten. Die Unterstützungszone zwischen 1.408,50 Euro und 1.539,00 Euro hat den Verkaufsdruck Mitte November 2025 noch gebremst, mittlerweile wird jedoch schon die Unterstützung bei 1.195,80 Euro getestet und zeitweise unterschritten. Ob sich dieser Durchbruch bestätigt, werden die kommenden Handelstage zeigen. Sollte dies der Fall sein, könnte der Kursrückgang bis zur nächsten Unterstützung bei 933,00 Euro reichen. Grundsätzlich ist die weltweite geopolitische Lage durch die Einigung am Persischen Golf sicherer geworden, dennoch haben viele Staaten ihre Verteidigungsbudgets erhöht. Diese Entwicklung sollte den Kurs von Rheinmetall vor einem deutlichen Rückfall schützen. Ein Problem für Rheinmetall besteht in dem Angebot schwerer Waffen, die durch den Einsatz zahlreicher Drohnentypen auf dem ukrainischen Schlachtfeld weitgehend an Bedeutung verloren haben.

Rheinmetall AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1195,80 // 1408,40 Euro
Unterstützungen: 933,00 // 770,80 Euro

Fazit

Die Stärke der Ukraine im gleichnamigen Konflikt mit Russland könnte einen Waffenstillstand befördern. Zumindest die Aktionäre von Rheinmetall hätten damit weniger Freude.

Mit einem Open End Turbo Short (WKN JE98P0) könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der Rheinmetall AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,66 profitieren. Das Ziel sei bei 933,00 Euro angenommen (52,93 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 1338,40 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 12,39 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: JE98P0 Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 31,07 – 31,09 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 1462,80 Euro Basiswert: Rheinmetall AG
KO-Schwelle: 1462,80 Euro akt. Kurs Basiswert: 1.145,60 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 52,93 Euro
Hebel: 3,66 Kurschance: + 70 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle J.P. Morgan



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