ThyssenKrupp Long: Aufwärtstrend intakt!

ThyssenKrupp: Auch das Sorgenkind Stahlsparte im Aufwind!


Das Management von ThyssenKrupp steigerte den gemeinsamen Börsenwert durch die Auslagerung der Liftsparte sowie der Marinetochter TKMS (ThyssenKrupp Marine Systems) erheblich. Dabei spielte insbesondere der Auftragszuwachs bei TKMS eine entscheidende Rolle, der auf die steigenden Rüstungsausgaben in der Europäischen Union zurückzuführen ist. Auch die zuvor problematische Stahlproduktion verzeichnete zuletzt positive Entwicklungen.

Für europäische Stahlkonzerne lassen die jüngsten Entwicklungen in China wichtige Rückschlüsse zu. Die EU-Kommission plant, die heimische Stahlindustrie durch deutlich höhere Zölle vor der Konkurrenz aus Fernost zu schützen. Ephrem Ravi, Experte bei der Citigroup, bezeichnete im Dezember Maßnahmen gegen Billigimporte aus Fernost als entscheidenden Wachstumstreiber für den Sektor im Jahr 2026. Zudem gibt es positive Signale aus China: Laut Ravi lagen die Lagerbestände Anfang Februar auf dem niedrigsten Stand seit neun Jahren. Zwar stiegen diese Bestände vor dem chinesischen Neujahrsfest, das am 17. Februar beginnt, wieder an – allerdings deutlich später als üblich. Dies deutet auf eine schwache Stahlproduktion in den Monaten Dezember und Januar hin.

Zum Chart

Bevor die Bullen bei ThyssenKrupp ab Anfang November 2024 die Führung übernahmen, befand sich das Unternehmen in einer schwierigen Phase. Im Zuge des Abwärtstrends ab Ende November 2023 wurde am 11. September 2024 ein Allzeittief von 1,8795 Euro erreicht. Die deutsche Industrie befand sich zu dieser Zeit in einer Stagnationsphase, und die Gefahr einer Rezession war präsent. ThyssenKrupp wurde von den Marktteilnehmern als Rüstungsunternehmen wahrgenommen, was ab Anfang November 2024 zu einem deutlichen Kursanstieg führte. Ab Mitte April 2025 bildete sich eine Seitwärtsbewegung im Kurs zwischen 5,490 Euro und 7,880 Euro aus. Der Kurssprung am 20. Oktober fiel mit dem Börsengang der Tochtergesellschaft TKMS zusammen. Zeitweise erreichte die Marktkapitalisierung von TKMS fast das Niveau der Muttergesellschaft ThyssenKrupp. Anfang Januar 2026 wurde zudem der bedeutende Widerstand bei 9,372 Euro nachhaltig überwunden. Auch die von der Gewerkschaft unterstützte Umstrukturierung der Stahlsparte trug zur Stabilisierung des ThyssenKrupp-Kurses bei. Darüber hinaus dürfte die für das Jahr 2026 geplante EU-Regelung zur Reduzierung der Stahlimporte der Aktie weiteren Auftrieb verleihen.

ThyssenKrupp AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 12,085 // 13,385 Euro
Unterstützungen: 10,680 // 9,372 Euro

Fazit

Auch die zuvor problematische Stahlproduktion von ThyssenKrupp verzeichnete zuletzt positive Entwicklungen.

Mit einem Open End Turbo Long (WKN JZ2UPP) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der ThyssenKrupp AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,54 profitieren. Das Ziel sei bei 14,01 Euro angenommen (5,42 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 10,19 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 1,60 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JZ2UPP Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 3,20 – 3,29 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 8,66 Euro Basiswert: ThyssenKrupp AG
KO-Schwelle: 8,66 Euro akt. Kurs Basiswert: 11,84 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 5,42 Euro
Hebel: 3,54 Kurschance: + 61 Prozent
Quelle J.P. Morgan


Spotlight Update: Siemens Energy AG

Die am 14. Januar 2026 vorgestellte Long-Idee, mit der WKN JU8WRE auf eine steigende Aktie von Siemens Energy zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Long notiert am 3. Februar 2026 zum Geldkurs von 5,70 Euro und lag mit 76 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs beim Derivat auf 5,30 Euro nachziehen.

Siemens Energy AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Interessenkonflikt

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