Airbus Long: Aktie dreht nach oben!
Airbus: Konzern profitiert von Diversifikation!
Europa hat am Donnerstag den Erstflug der Ariane 6-Rakete durchgeführt und dabei 32 Satelliten für Amazon in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. Die Mission wurde von Arianespace betrieben und markierte den Jungfernflug der Ariane 64, der größeren der beiden Versionen der Ariane 6-Trägerrakete. Diese wird vom Gemeinschaftsunternehmen ArianeGroup, einem Joint Venture von Airbus und Safran, hergestellt. Der Start ist der erste von insgesamt 18 geplanten Ariane-6-Missionen für die Amazon-LEO-Konstellation (Low Earth Orbit). Airbus, ein führender europäischer Luft- und Raumfahrtkonzern, ist über seine Sparte Airbus Defence and Space auch an militärischen Raketenprogrammen beteiligt. Die Entwicklung und Produktion ballistischer Raketen erfolgen jedoch in der Regel nicht allein, sondern im Rahmen europäischer Kooperationen.
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Der Aktienkurs von Airbus befindet sich seit März 2009 in einer Aufwärtsbewegung, die durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet ist. Die Aufwärtsbewegung wurde immer wieder durch ausgeprägte Korrekturen unterbrochen. Die letzte größere Korrektur erfolgte Anfang April 2025 im Zusammenhang mit dem sogenannten Liberation-Day, an dem der amerikanische Präsident die Einführung von Zöllen für eine Vielzahl von Ländern ankündigte. Da die globale Flugzeugindustrie stark arbeitsteilig organisiert ist, war der Aktienkurs von Airbus von den Zöllen besonders betroffen. Da die tatsächlichen Zölle jedoch vergleichsweise niedrig ausfielen und Airbus weiterhin ausreichend Spielraum für den Export seiner Flugzeuge in die USA hat, konnte sich der Kurs deutlich erholen. Am 14. Januar 2026 wurde mit 221,25 Euro sogar ein neues Allzeithoch erreicht. In weiterer Folge notiert der Kurs aktuell bei 192,40 Euro und damit rund 12 Prozent unter dem Allzeithoch. Im großen Bild ist der langfristige Aufwärtstrend intakt und der Kurs notiert wieder über der 200-Tage-Linie. Der letzte Kursrückgang wurde von der Unterstützung bei 184,82 Euro gebremst und entwickelt sich wieder nach oben. Ob diese Wende nachhaltig ist, sollte am 19. Februar entschieden werden, wenn Airbus die Bücher öffnet.
Fazit
Airbus profitiert künftig sowohl von zivilen als auch von militärischen Aufträgen.
Mit einem Open End Turbo Long (WKN MK5M3F) könnten risikobereite Anleger, die einen steigenden Kurs der Airbus SE in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,75 profitieren. Das Ziel sei bei 216,80 Euro angenommen (7,41 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 26 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 177,04 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 3,46 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,6 zu 1.
| Strategie für steigende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | MK5M3F | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 4,98 – 4,99 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 142,68 Euro | Basiswert: | Airbus SE | |
| KO-Schwelle: | 142,68 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 192,40 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 7,43 Euro | |
| Hebel: | 3,75 | Kurschance: | + 49 Prozent | |
| Quelle: Morgan Stanley | ||||
Interessenkonflikt
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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.
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