Tesla Short: Durchbruch der 200-Tage-Linie steht an!
Tesla: Der gehandelte Anachronismus!
Neue Zahlen zur Tesla-Produktionsstätte in Grünheide werfen Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer Erweiterung des Werks auf. Die Produktion in Grünheide ist demnach im Jahr 2025 drastisch eingebrochen. Dort sollen nur 149.040 Fahrzeuge hergestellt worden sein, was einem Rückgang von fast 30 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Bereits das Jahr 2024 war für Grünheide schwach: Laut Jahresabschluss lag die Auslastung des Werks in Brandenburg bei lediglich 56,3 Prozent. Die Gewinnmarge betrug lediglich 0,74 Prozent. Mit etwa 149.000 produzierten Fahrzeugen wäre die Auslastung im vergangenen Jahr rechnerisch auf nur noch 39,7 Prozent gesunken. Dauerhaft unterausgelastete Werke wirken sich äußerst negativ auf die Bilanzen eines Autoherstellers aus.
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Elon Musks Pläne zur Produktion humanoider Roboter und selbstfahrender Autos wirken wie eine risikoreiche Vorwärtsstrategie. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Konkurrenz in diesen Märkten bereits deutlich gewachsen ist. Der Aktienkurs von Tesla reflektiert daher großen Optimismus. Das frühere Mantra eines geometrischen Wachstums bei Elektroautos ist inzwischen verstummt. Im Bereich der Robotertechnik muss Elon Musk noch erhebliche Fortschritte erzielen, um die aktuelle Marktkapitalisierung von rund 1,52 Billionen US-Dollar zu rechtfertigen. Leerverkäufer haben es bei dieser Aktie dennoch schwer, da Musk aktiv in die Kursentwicklung von Tesla eingreift. Ab dem 10. September 2025 ließ sich beobachten, dass die Tesla-Aktien durch seinen Einfluss nach oben getrieben wurden. Trotz dieser Maßnahmen konnte die Aktie bisher den Widerstandsbereich zwischen 460,25 US-Dollar und 488,54 US-Dollar nur sehr kurz überwinden. Dieser Bereich entspricht außerdem dem bisherigen Allzeithoch vom 18. Dezember 2024 bei 488,54 US-Dollar. Aus aktueller Sicht wirkt die Aktie angeschlagen. Seit dem Allzeithoch vom 22. Dezember 2025 bei 498,83 US-Dollar hat das Papier an Wert verloren. Sollte sich die Konsolidierung fortsetzen, wird als nächstes die 200-Tage-Linie unterschritten. Das vorläufige Ziel könnte die Unterstützungszone zwischen 330,63 US-Dollar und 361,05 US-Dollar sein.
Fazit
Das Problem an der Bewertung von Tesla ist die Marktkapitalisierung von rund 1,52 Billionen US-Dollar. Weder der rückläufige Autoverkauf noch die in den Kinderschuhen steckende Roboterproduktion rechtfertigen diese Bewertung.
Mit einem Open End Turbo Short (WKN MM4623) könnten risikobereite Anleger, die einen fallenden Kurs der Tesla Inc. in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,71 profitieren. Das Ziel sei bei 332,01 US-Dollar angenommen (1,47 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 26 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 455,25 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 0,42 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,3 zu 1.
| Strategie für fallende Kurse | |
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| WKN: | MM4623 | Typ: | Open End Turbo Short | |
| akt. Kurs: | 0,87 – 0,88 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 506,11 US-Dollar | Basiswert: | Tesla, Inc. | |
| KO-Schwelle: | 506,11 US-Dollar | akt. Kurs Basiswert: | 402,42 US-Dollar | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 1,47 Euro | |
| Hebel: | 3,71 | Kurschance: | + 67 Prozent | |
| Quelle: Morgan Stanley | ||||
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