Greenback sichtlich angeschlagen

EUR/USD: Ausbruchsversuch gestartet


Das Dollar-Debasement und die damit einhergehende Schwächung des US-amerikanischen Greenbacks zeigen sichtliche Kratzspuren bei sämtlichen Cross-Over-Dollar-Paaren. Ein Blick auf das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) zeigt einen möglichen Ausbruch aus einem längerfristigen Abwärtstrend in Verbindung mit einer Auflösung der vorherigen Konsolidierung und bietet schon bald wieder sehr vielversprechende Handelsansätze auf der Käuferseite.

Die letzte große Rallye fand zwischen den Handelsmarken von 1,0093 und grob 1,1918 US-Dollar statt, hierbei gelang es erfolgreich, einen kürzeren Abwärtstrend, bestehend seit Januar 2021, zu überwinden. Die Folge waren weitere Gewinne an einem seit 2018 bestehenden Abwärtstrend. Im Sommer letzten Jahres schlug das Paar schließlich in eine wohlverdiente Konsolidierung ein und trieb diese gut ein halbes Jahr voran. Nun versucht sich das Paar EUR/USD auf der Oberseite zu befreien und damit ein zweites großes Kaufsignal auszulösen.

USA interessiert am schwachen Dollar

 

Auf absehbare Zeit wird die US-Notenbank Fed ihre Zinsen nicht senken, die Politik sucht nach Mitteln und Wegen trotzdem eine Art Zinssenkung durch eine Abschwächung der Landeswährung herbeizuführen. Ein erfolgreicher Kursanstieg über 1,1940 US-Dollar auf Wochenbasis würde bei dem Währungspaar EUR/USD weiteres Aufwärtspotenzial auf 1,2350 US-Dollar freisetzen und damit eine zweite Kaufwelle initiieren. In der Spitze könnte der Wert sogar auf 1,2572 US-Dollar zulegen und macht dadurch ein Investment auf der Käuferseite hochinteressant. Eine Positionierung kann schon in wenigen Tagen erfolgen. Auf der Unterseite stellt der Bereich um 1,1470 US-Dollar einen Sell-Trigger in Richtung 1,1201 US-Dollar dar. Derzeit deutet aber nichts auf eine Abwärtsvariante hin.

EUR/USD (Wochenchart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,2031 // 1,2091 // 1,2161 // 1,2247 // 1,2285 // 1,2350 US-Dollar
Unterstützungen: 1,1826 // 1,1724 // 1,1632 // 1,1542 // 1,1476 // 1,1468 US-Dollar

Fazit

 

Sobald sich aus technischer Sicht das Paar EUR/USD über das Niveau von 1,1940 US-Dollar auf Wochenbasis hinwegsetzt, wird eine weitere Rallye in Richtung 1,2350 und darüber sogar 1,2572 US-Dollar sehr wahrscheinlich und würde sich für ein baldiges Investment auf der Käuferseite anbieten. Geschieht dies durch das Open End Turbo Long Zertifikat WKN DY3DXL, ließe sich bei einem Anstieg an das erste Ziel bereits eine Renditechance von 120 Prozent erzielen. Ziel des Scheins wurde rechnerisch bei 6,74 Euro ermittelt. Eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig das Niveau von 1,1700 US-Dollar gemessen am Basiswert für den Fall eines späteren Rücksetzers aber noch nicht überschreiten. Eine Stopp läge dann bei 1,28 Euro. Als Anlagehorizont sind einige Wochen bis Monate einzuplanen.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DY3DXL Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 3,03 – 3,04 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 1,1554 US-Dollar Basiswert: EUR/USD
KO-Schwelle: 1,1554 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1,1908 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 6,74 Euro
Hebel: 33,04 Kurschance: + 120 Prozent
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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