Airbus: Leichte Konsolidierung!
Airbus: Chance von 138,07 Prozent p.a.!
Die Satellitensparte von Airbus sieht sich im Rahmen einer Ausschreibung im Wert von zehn Milliarden Euro unerwarteter Konkurrenz gegenüber: Ein Joint Venture zwischen Rheinmetall und dem Bremer Satellitenhersteller OHB bewirbt sich um den bislang größten Satellitenauftrag der Bundeswehr. Zudem hat der Vorstandsvorsitzende von Airbus seine Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass das Unternehmen sich auf neue, beunruhigende geopolitische Risiken einstellen muss. Diese Einschätzung basiert auf den erheblichen logistischen und finanziellen Belastungen, die im vergangenen Jahr durch den Protektionismus der USA sowie die Handelsspannungen zwischen den USA und China entstanden sind. Für CEO Guillaume Faury ist der Jahresbeginn 2026 von einer bislang nie dagewesenen Anzahl an Krisen und besorgniserregenden geopolitischen Entwicklungen geprägt.
Zum Chart
Der Aktienkurs von Airbus befindet sich seit März 2009 in einer Aufwärtsbewegung, die durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet ist. Der Aufwärtstrend wurde immer wieder durch ausgeprägte Korrekturen unterbrochen. Die letzte größere Korrektur erfolgte Anfang April 2025 im Zusammenhang mit dem sogenannten Liberation-Day, an dem der amerikanische Präsident die Einführung von Zöllen für eine Vielzahl von Ländern ankündigte. Da die globale Flugzeugindustrie stark arbeitsteilig organisiert ist, war der Aktienkurs von Airbus von den Zöllen besonders betroffen. Da die tatsächlichen Zölle jedoch vergleichsweise niedrig ausfielen und Airbus weiterhin ausreichend Spielraum für den Export seiner Flugzeuge in die USA hat, konnte sich der Kurs deutlich erholen. Am 14. Januar 2026 wurde mit 221,25 Euro sogar ein neues Allzeithoch erreicht. In weiterer Folge notiert der Kurs aktuell bei 202,35 Euro und damit rund 9,4 Prozent unter dem Allzeithoch. Im großen Bild ist der langfristige Aufwärtstrend intakt und der Kurs notiert deutlich über der 200-Tage-Linie. Verändert sich die Volatilität innerhalb der kommenden 7,5 Wochen nur geringfügig, könnte der Kurs oberhalb der Unterstützung bei 184,82 Euro bleiben. Dies setzt voraus, dass der zukünftige Verlust nicht höher als 9 Prozent ausfällt. Unter Einbeziehung der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten ist ein weiterer Anstieg bis zum Widerstand bei 293,80 Euro in den kommenden 7,5 Wochen nahezu unmöglich.
Fazit
Mit einem Inline-Optionsschein, bezogen auf die Aktie der Airbus SE (FD3MGA), können risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür muss sich der Kurs bis einschließlich 20.03.26 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 180,00 Euro auf der Unterseite und 300,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 26. Januar 2026 um 20:00 Uhr (Briefkurs 8,33 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 138,07 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 184,82 Euro fällt oder über den Widerstand bei 293,80 Euro klettert, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiert während der Laufzeit darauf, ob die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnimmt.
Inline-Optionsschein auf die Airbus SE (Stand: 26.01.2026, 20:00 Uhr) |
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| Strategie für seitwärts gerichtete Kurse | |
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| WKN: | FD3MGA | Typ: | Inline-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 7,93 / 8,33 Euro | Emittent: | Société Générale | |
| untere KO-Schwelle: | 180,00 Euro | Basiswert: | Airbus SE | |
| obere KO-Schwelle: | 300,00 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 202,35 Euro | |
| Laufzeit: | 20.03.2026 | Kursziel: | 10,00 Euro | |
| Kurschance: | + 138,07 % p.a. | |||
| Quelle: Société Générale | ||||
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