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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
In der letzten technischen Analyse zur DHL-Aktie Mitte September wurde bereits auf eine immer enger werdende Seitwärtsbewegung hingewiesen, die sich zu einem sogenannten abwärtsgerichteten Keil entwickelt hatte. Solche Formationen gelten in der Charttechnik häufig als Zeichen für eine Fortsetzung des bestehenden Trends. Die Kursentwicklung der vergangenen Stunden passt zu diesem Szenario. An der bisherigen Einschätzung hat sich daher nichts geändert. Für Anleger, die bislang noch nicht investiert sind, könnte sich nun eine letzte Einstiegsmöglichkeit ergeben.
Seit Anfang dieser Woche geht es an den Börsen deutlich unruhiger zu. Das zeigt sich unter anderem an den Kursbewegungen des deutschen Leitindex DAX und des Öl-Futures. Für den DAX ist positiv, dass er erneut versucht, den 50-Tage-Durchschnitt zu überwinden. Gelingt das, könnte der Weg für weitere Kursgewinne bis zur nächsten Tausender-Marke frei werden. Gleichzeitig deutet sich im Bereich der Frühjahrshochs eine mögliche Stabilisierung an, die den Weg zu neuen Rekordständen ebnen könnte.
Der Bitcoin hat zu Wochenbeginn um mehr als 6,0 Prozent auf 85.800 US-Dollar zugelegt. Davon profitierte auch Strategy, einer der größten Bitcoinhalter. Die Aktie des US-Unternehmens konnte am Montag sogar um 7,6 Prozent steigen. Damit nähert sich die Aktie einer wichtigen Kursmarke an, die für die weitere Entwicklung entscheidend sein könnte. Die zuletzt kräftigen Kursgewinne sprechen zudem dafür, dass sich bei Strategy möglicherweise ein größerer Trendwechsel abzeichnet.
So erfreulich die grüne Montagskerze beim EuroStoxx 50 auch aussieht, für große Euphorie ist es derzeit noch zu früh. Zwar besteht nach einem erfolgreichen Ausbruch aus dem aktuellen Abwärtstrend durchaus Erholungspotenzial. Gleichzeitig könnte der bisherige Abwärtstrend im weiteren Jahresverlauf erneut Druck auf den Index ausüben und sogar zu neuen Tiefständen in der zweiten Jahreshälfte führen.
Fallende Kapitalmarktzinsen in den USA, ein rückläufiger Ölpreis und die Aussicht auf weitere Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed haben den internationalen Aktienmärkten zu Wochenbeginn Auftrieb gegeben. Zusätzlich sorgte der Umstand, dass die USA keinen Angriff auf die Huthi-Milizen gestartet haben, für Erleichterung an den Märkten. Der DAX konnte im außerbörslichen Handel dadurch sogar die Marke von 25.600 Punkten zurückerobern.
Seit dem letzten Rekordhoch Mitte Juni bewegt sich die Aktie der US-Großbank Citigroup überwiegend seitwärts. Dabei wird die Handelsspanne immer kleiner. Die Aktie bildet inzwischen ein sich zuspitzendes Dreieck. Solange dieses Muster nach oben aufgelöst wird, gilt die Entwicklung grundsätzlich als positiv.
Bei der Allianz-Aktie deutete sich bereits seit Anfang Juli eine nachlassende Dynamik beim RSI an. Trotzdem konnte die Aktie anschließend noch ein neues Rekordhoch erreichen. Inzwischen hat jedoch die erwartete Korrektur eingesetzt. Die laufende Konsolidierung könnte nun stärker in den Fokus der Anleger rücken und kurzfristig für weiteren Druck auf den Aktienkurs sorgen. Gleichzeitig könnten sich daraus interessante Handelsmöglichkeiten ergeben.
In der vergangenen Handelswoche gelang dem DAX der entscheidende Sprung über den 50-Tage-Durchschnitt nicht. Damit blieb auch der erhoffte Anstieg über die Marke von 26.000 Punkten aus. Besonders schwach zeigte sich der deutsche Leitindex am Freitag: Die Kurse gaben deutlich nach und näherten sich wieder den Tiefständen der Woche. Auch zum Start der neuen Woche ist die Stimmung zunächst verhalten. Der DAX wird in der Vorbörse bei rund 25.240 Punkten erwartet. Damit liegt der Index deutlich unter dem Freitagstief, befindet sich aber noch über dem Vorwochentief von 25.172 Punkten.