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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Die Aktie des Öl- und Chemiekonzerns Occidental Petroleum befindet sich seit Mai 2011 in einem langfristigen Abwärtstrend. Doch der durch den US-Präsidenten ausgelöste Konflikt mit dem Iran hat zuletzt für steigende Ölpreise gesorgt – und damit auch das Interesse von Anlegern an Energieunternehmen deutlich erhöht. Das könnte für Occidental Petroleum eine entscheidende Wende bedeuten: Erstmals seit vielen Jahren besteht die Chance, den langjährigen Abwärtstrend zu durchbrechen.
Die Aktie von Microsoft hat im gestrigen Handel ihren tiefsten Stand seit April 2025 erreicht. Dabei wurde auch eine wichtige Unterstützungsmarke unterschritten, die zuvor als möglicher Stabilisierungspunkt galt. Nun richtet sich der Blick auf längerfristige Trends – es sei denn, es kommt kurzfristig zu einer deutlichen Gegenbewegung.
Statistisch gesehen dauern Kursrückgänge an den Börsen in geopolitischen Krisen – wie aktuell im Nahen Osten – oft etwa drei Wochen. Nach einem deutlichen Minus von über 3.500 Punkten beim DAX gibt es nun erste Anzeichen für eine Stabilisierung. Allerdings basiert ein Teil der aktuellen Erholung offenbar auf positiven Signalen, die von der US-Regierung ausgehen. Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass sich der Konflikt mit dem Iran weiter zuspitzt und in eine neue Phase eintreten könnte.
In den vergangenen Tagen und Wochen ging es an den Aktienmärkten überwiegend nach unten. Von dieser Entwicklung blieb auch die Aktie des Logistikkonzerns Deutsche Post DHL Group nicht verschont. Zu Beginn dieser Woche zeigte sich jedoch eine kurze Erholung an den Märkten. Gleichzeitig erreichte die Aktie ein Kursniveau, das bereits Ende Januar als günstiger Einstiegsbereich eingeschätzt wurde.
Die Spannungen rund um den Iran haben weltweit einen Energieschock ausgelöst. Die Folge: steigende Energiepreise und fallende Aktienmärkte. Auch der europäische Leitindex EuroStoxx 50 geriet unter Druck und fiel zurück auf seine Rekordstände aus Februar 2025 sowie auf einen Aufwärtstrend, der bereits seit 2022 besteht. Zu Beginn dieser Woche kam es jedoch zu einer deutlichen Gegenbewegung. Diese Erholung verhinderte vorerst ein stärkeres Verkaufssignal und größere Verluste – zumindest vorübergehend.
Dass hohe Aktienkurse für US-Präsident Donald Trump eine große Rolle spielen, gilt als bekannt. Im aktuellen Konflikt mit dem Iran zeigt er nun offenbar mehr Verhandlungsbereitschaft. Beobachter sprechen bereits von einem seiner typischen Kurswechsel – also einem schnellen Umschwenken von harter Rhetorik hin zu versöhnlicheren Tönen – TACO.
Die anhaltende Eskalation im Nahen Osten sorgt weiterhin für Unsicherheit an den Finanzmärkten. Viele Aktien haben deshalb zuletzt deutlich nachgegeben – auch solche, die lange als vergleichsweise krisenfest galten. Dazu zählt unter anderem die Aktie von Tesla, die nun ein mögliches Verkaufssignal sendet, nachdem sie in den letzten Stunden erneut unter Druck geraten ist.
Schon zu Beginn des Jahres deutete sich beim Dow Jones Industrial Average ein längerfristiges Verkaufssignal an. Der konkrete Auslöser war damals zwar noch unklar, doch die Märkte haben die Entwicklung frühzeitig vorweggenommen. Inzwischen steht der Index kurz davor, seine Abwärtsbewegung von rund 5.000 Punkten abzuschließen. Für Anleger, die auf fallende Kurse gesetzt haben (sogenannte Short-Positionen), ist jetzt besondere Vorsicht geboten.