Call auf Deutsche Bank: Aktie tendiert wieder fester!
Deutsche Bank: Banken sollten von Produktivitätsgewinnen durch den Einsatz von KI profitieren!
Laut Ed Yardeni wird der zunehmende Wettbewerb das Gewinnwachstum der „Magnificent Seven“ verlangsamen. Gleichzeitig steigern die von ihnen angebotenen Dienstleistungen rund um Künstliche Intelligenz die Produktivität und das Gewinnwachstum der übrigen Unternehmen im S&P 500. Zu den Gewinnern zählt er unter anderem die Finanz- und Gesundheitsbranche sowie die Industriewerte. Dabei zeigen sich die Kunden offen: Bankkunden in Deutschland sind immer häufiger bereit, digital mit ihrem Finanzinstitut in Kontakt zu treten und sich mithilfe von KI-Anwendungen beraten zu lassen. Dies geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Oliver Wyman hervor. KI-gestützte Tools entwickeln sich somit zunehmend zum ersten Anlaufpunkt für Produktsuche, Vergleich und erste Empfehlungen.
Zum Chart
Der Aktienkurs der Deutschen Bank hat sich nach dem Abverkauf auf das partielle Tief bei 16,582 Euro Anfang April 2025 wieder erholt. Das Tief am 7. April 2025 lag unter der 200-Tage-Linie, wobei die Aktie am selben Tag mit 18,072 Euro wieder über dieser Linie schloss. Mit diesem Ereignis waren seit Ende Oktober 2023 nur zwei Fehlausbrüche nach unten zu registrieren. Die Aufwärtssequenz ist somit langfristig betrachtet intakt. Dennoch sind ab Mitte August 2025 eine Abschwächung der Kursdynamik und gleichzeitig die Bildung eines 10-Jahreshochs am 13. November bei 33,57 Euro zu beobachten. Der Ausbruch über den Widerstand bei 32,210 Euro war nicht nachhaltig und der Aktienkurs kehrte danach wieder unter die Marke bei 32,210 Euro zurück. Unmittelbar vor dem Jahreswechsel präsentierte sich das Papier wieder fester und testete erneut das 10-Jahreshoch bei 33,570 Euro. Kurzfristig betrachtet könnte das bestehende Momentum zu einer Überwindung der Widerstandszone zwischen 32,210 Euro und 33,570 Euro führen und zu einer Fortführung des Aufwärtstrends beitragen. Ein Test der Marke von 38,010 Euro ist dabei durchaus wahrscheinlich, wenn die Volatilität gleichbleibt oder zurückgeht. Bei einem endogenen Kursrückgang sollte spätestens am Niveau bei 28,725 Euro wieder vermehrt Nachfrage zum Tragen kommen.
Deutsche Bank AG (Tageschart in Euro) |
Tendenz: |
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Wichtige Chartmarken |
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| Widerstände: | 33,570 // 38,010 Euro |
| Unterstützungen: | 32,210 // 28,725 Euro |
Fazit
Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie der Deutsche Bank AG bis auf 38,01 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN JF8R92) überproportional mit einem Omega von 4,40 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 36 % und dem Ziel bei 38,01 Euro (6,62 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 02.02.2026 eine Rendite von rund 71 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 29,59 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 47 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,52 zu 1, wenn bei 29,59 Euro (2,06 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.
| Strategie für steigende Kurse | |
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| WKN: | JF8R92 | Typ: | Call-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 4,04 – 4,05 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 34,00 Euro | Basiswert: | Deutsche Bank AG | |
| akt. Kurs Basiswert: | 33,11 Euro | |||
| Laufzeit: | 18.12.2026 | Kursziel: | 6,62 Euro | |
| Omega: | 4,40 | Kurschance: | + 71 Prozent | |
| Quelle J.P. Morgan | ||||
Interessenkonflikt
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