2018er Abwärtstrend im Test

EUR/USD: Starke Kursmuster


Erklärtes Ziel der USA ist nicht seit heute erst eine Abschwächung der eigenen Landeswährung, zunehmende wirtschaftliche Schwäche und ein abkühlender Arbeitsmarkt sowie Geldmengenausweitung (Quantitative Easing) drücken auf den Wert des Greenbacks, wodurch der Euro sichtlich aufwertet. Dies könnte beim Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) bald zu neuen Jahreshochs führen und eine neuerliche Kaufwelle auslösen. Ein solches Ereignis ginge erneut mit einem mittelfristigen Ereignishorizont einher.

Die anhaltende Rallye an den Rohstoff- und insbesondere Edelmetallmärkten dürfte sicherlich auch einer eklatanten Schwäche des Dollars geschuldet sein, zeitgleich wirkt sich das auf alle anderen mit dem Greenback verbundenen Währungspaare aus. Zwar konsolidiert der Wert EUR/USD seit Mitte Juni noch in einer groben Seitwärtsphase knapp unterhalb eines seit 2018 bestehenden Abwärtstrends, ein Durchbruch auf der Oberseite würde aber eine neuerliche Kaufwelle auf mittelfristiger Ebene auslösen und damit wieder hervorragende Chancen auf der Käuferseite bieten.

Verschuldung und Geldmengenausweitung schwächen Dollar

 

Aus technischer Sicht dürfte sich nach aktueller Auswertung erst oberhalb der markanten Barriere sowie Abwärtstrends um 1,1830 US-Dollar lohnen, auf einen Anstieg des Paares EUR/USD zu setzen, kurzfristige Ziele lägen dann bei 1,1939 und mittelfristig bei 1,2350 US-Dollar. Sogar ein Anstieg auf 1,2572 US-Dollar wäre aus längerfristiger Perspektive denkbar und würde eine harmonische 123-Bewegung seit Anfang dieses Jahres komplettieren. Auf der Unterseite bieten die Bereiche bei 1,1542 und darunter der EMA 50 auf Wochenbasis bei 1,4004 US-Dollar vergleichbar solide Unterstützungen. Eine längere Talfahrt wird erst darunter erwartet, dann in den Bereich von 1,1201 US-Dollar. Derzeit verdichten sich die Hinweise für einen bevorstehenden Ausbruch auf der Oberseite.

EUR/USD (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,1830 // 1,1939 // 1,2001 // 1,2350 US-Dollar
Unterstützungen: 1,1634 // 1,1542 // 1,1501 // 1,1404 US-Dollar

Fazit

 

Ein Tagesschlusskurs über dem Niveau von 1,1830 US-Dollar würde ein erstes Signal in Richtung 1,2350 US-Dollar aussenden, sollte im Nachgang aber noch durch einen soliden Wochenschlusskurs bestätigt werden. In diesem Szenario ließe sich ein Engagement auf der Käuferseite aufbauen und überdurchschnittlich von einem mittelfristigen Lauf des Paares EUR/USD profitieren. Die mögliche Renditechance beim Einsatz des Open End Turbo Long Zertifikates WKN DY3DXK beliefe sich hierbei auf 185 Prozent, Ziel des Scheins wurde bei 7,63 Euro ermittelt. Eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig wegen eines späteren Pullbacks das Niveau von 1,1605 US-Dollar aber noch nicht überschreiten. Im Schein käme dies zur Orientierung einem Stopp-Kurs von 1,29 Euro gleich. Als Anlagehorizont sollten mindestens einige Wochen eingeplant werden.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DY3DXK Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,48 – 2,49 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 1,1455 US-Dollar Basiswert: EUR/USD
KO-Schwelle: 1,1455 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1,1745 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 7,63 Euro
Hebel: 40,17 Kurschance: + 185 Prozent
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück