Porsche AG: Kursverlust folgt auf Fehlausbruch!
Porsche AG: Chance von 254,01 Prozent p.a.!
Die bisher erfolgsverwöhnte Porsche AG ist innerhalb kurzer Zeit zu einem Sanierungsfall geworden. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 lag die operative Marge bei lediglich 0,2 Prozent – ein Wert, der vor wenigen Monaten noch als kaum vorstellbar galt. Neben den verlorenen Marktanteilen in China kommen nun Preisaufschläge beim Export in die USA hinzu, da die dortige Regierung verstärkt auf Protektionismus setzt. Aktuell belastet eine weitere Entwicklung die europäischen Autobauer: Die Europäische Union hat neue Richtlinien für den Import von Elektroautos aus China erlassen. Dabei zeigte die EU-Kommission den chinesischen Herstellern am gestrigen Montag einen Weg auf, wie sie die im Jahr 2024 eingeführten Zusatzzölle vermeiden können. Diese Maßnahme führt dazu, dass der Preisdruck vom chinesischen Markt auf den europäischen Markt übergreift.
Zum Chart
Seit dem Allzeithoch vom 29. Mai 2023 hat der Aktienkurs der Porsche AG in drei Phasen deutlich nachgegeben. Vom Höchststand bei 120,80 Euro fiel der Kurs bisher um rund 63 Prozent auf 44,34 Euro. Am 26. Juni 2025 erreichte die Aktie mit 39,58 Euro ein neues Allzeittief. Trotz dieser Verluste liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2025 aktuell bei 104,95. Die Konsensschätzungen bis 2028 prognostizieren zwar wieder steigende Gewinne. So erwarten Analysten, dass der Bilanzgewinn im Zeitraum von 2025 bis 2028 um 670 Prozent zunehmen wird. Diese Prognose könnte jedoch zu optimistisch sein, da die Veränderungen in China und den USA struktureller Natur sind. Andererseits hat der Kursverlauf in den vergangenen neun Monaten einen Boden gebildet, nachdem der Kurs dermaßen nach unten gedrückt wurde, dass negative Nachrichten nur noch bedingt zu Kursverlusten führen. Solch eine Nachricht war die neue EU-Regelung, die sich besonders auf die Porsche AG auswirkt. Nachdem der Luxusautobauer über keinerlei Produktionskapazität in Fernost verfügt, kann er nicht vom Import aus China profitieren. So büßte der Kurs am gestrigen Montag über 6 Prozent ein. Eine Wette, bei der in den kommenden 13,5 Wochen die Marke bei 40,00 Euro nicht getestet werden darf, erscheint nun als risikoreicher. Dies wirkt sich jedoch positiv auf die Rendite aus.
Fazit
Mit einem Inline-Optionsschein, bezogen auf die Aktie der Porsche AG (FD6DFU), können risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür muss sich der Kurs bis einschließlich 17.04.26 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 40,00 Euro auf der Unterseite und 75,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 12. Januar 2026 um 20:00 Uhr (Briefkurs 6,02 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 254,01 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 40,82 Euro fällt oder über den Widerstand bei 73,02 Euro klettert, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiert während der Laufzeit darauf, ob die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnimmt.
Inline-Optionsschein auf die Porsche AG (Stand: 12.01.2026, 20:00 Uhr) |
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| Strategie für seitwärts gerichtete Kurse | |
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| WKN: | FD6DFU | Typ: | Inline-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 5,62 / 6,02 Euro | Emittent: | Société Générale | |
| untere KO-Schwelle: | 40,00 Euro | Basiswert: | Porsche AG Vz. | |
| obere KO-Schwelle: | 75,00 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 44,34 Euro | |
| Laufzeit: | 17.04.2026 | Kursziel: | 10,00 Euro | |
| Kurschance: | + 254,01 % p.a. | |||
| Quelle: Société Générale | ||||
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