Sind 5.000 USD noch realistisch?

Gold: Charttechnik mahnt zur Vorsicht


Obwohl der Goldpreis insgesamt Richtung Norden steigt und zahlreiche Aufwärtstrendverläufe weiterhin intakt sind, zeichnet sich seit dem letzten großen Rekordhoch aus Mitte Oktober aus technischer Sicht ein zunehmend trübes Bild für das Edelmetall ab. Viele Analysten gehen in 2026 zwar von den neuen Rekordständen aus, kurzfristig könnte das Bild aber ins bärische Lager kippen.

Insgesamt ist der Goldpreis weiter am Steigen, das letzte markante Rekordhoch markierte der Wert bei 4.550 US-Dollar am 29. Dezember. Nur kurz darauf kam es zu einem prägnanten Kurssturz, um 4.330 US-Dollar konnte sich das Edelmetall wieder stabilisieren und die Verluste ein Stück weit aufarbeiten. Insgesamt aber ist seit Mitte Oktober nun ein steigender Keil zu beobachten, der in der Charttechnik und in einem intakten Aufwärtstrend als bärischer Vorbote zu interpretieren ist. Eine Auflösung auf der Unterseite würde diese Annahme bestätigen und eine größere Konsolidierung ankündigen.

Neue Rekordpreise später trotzdem möglich

 

Solange der Goldpreis sich in dem grün eingezeichneten Keil weiter aufwärts bewegt, sind frische Rekorde möglich, zunächst bei 4.570 und später 4.686 US-Dollar. Sollte jedoch der beschriebene Keil durch einen Kurssturz unter 4.300 US-Dollar mindestens auf Tages- und später Wochenbasis zur Unterseite aufgelöst werden, würde dies eine empfindliche Konsolidierung in den Bereich von 3.886 und darunter 3.711 US-Dollar nach sich ziehen und würde sich dementsprechend für ein Engagement auf der Verkäuferseite anbieten. Wünschenswert für ein bullisches Szenario wäre ein nachhaltiger Ausbruch auf der Oberseite aus dem Keil.

Gold-Future (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 4.500 // 4.521 // 4.550 // 4.570 // 4.624 // 4.686 US-Dollar
Unterstützungen: 4.429 // 4.375 // 4.300 // 4.274 // 4.237 // 4.170 US-Dollar

Fazit

 

Unter der Annahme einer Auflösung des Keils auf der Unterseite durch einen Kurssturz unter 4.300 US-Dollar und einem anschließenden Zielbereich um 3.711 US-Dollar, könnte ein Short-Engagement auf das Edelmetall Gold anvisiert werden. Dieses könnte beispielsweise durch den Einsatz des Open End Turbo Short Zertifikates WKN DU3UT9 erfolgen und würde am Ende eine Renditechance von 285 Prozent bieten. Eine Verlustbegrenzung sollte dann aber den Bereich von 4.400 US-Dollar gemessen am Basiswert nicht unterschreiten, im Schein käme dies einem Stopp-Kurs von 20,83 Euro gleich. Als Anlagehorizont sollten Investoren gut einige Wochen einplanen. Zeitgleich würde sich ein derartiger Preisrückgang für den Aufbau von neuen Long-Positionen anbieten.

Strategie für fallende Kurse
WKN: DU3UT9 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 16,30 – 16,31 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 4.652,76 US-Dollar Basiswert: Gold-Future
KO-Schwelle: 4.652,76 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 4.453,30 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 79,72 Euro
Hebel: 23,48 Kurschance: + 285 Prozent
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück