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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Der nicht unerwartete Angriffskrieg Israels und der USA auf den Iran hat die Energiepreise in den letzten Tagen seit Anfang dieser Woche regelrecht explodieren lassen, auch der US-Öl-Future WTI schoss massiv in die Höhe und in den Bereich eines markanten Widerstandsbereichs aus dem Zeitraum 2024 bis 2025. Ein schnelles Ende der kriegerischen Handlungen im Nahen Osten zeichnet sich unterdessen nicht ab, stattdessen könnte sich die Situation weiter verschärfen und die Energiepreise noch weiter in die Höhe treiben.
Der Papiersilberpreis hat im gestrigen Handelsverlauf wieder die Preismarke von 90 Dollar überboten und hat sich auf den höchsten Stand seit Anfang Februar begeben. Zuvor konnte das Edelmetall einen Konsolidierungstrend erfolgreich auf der Oberseite auflösen und damit ein mustergültiges Kaufsignal aktivieren. Die wellentechnische Auswertung birgt nach der zurückliegenden Konsolidierungsphase wieder Potenzial für neue Rekorde.
In dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran liegt ein zentraler Streitpunkt darin, dass der Iran auf die Urananreicherung verzichtet. Zwar zeigt sich das Land im Nahen Osten verhandlungsbereit, zeitgleich aber haben die USA einen zweiten Flugzeugträger in die Region verlegt. Besonders Rohöl reagiert sehr sensibel auf das Säbelrasseln und konnte zu Wochenmitte sichtlich an Wert zugewinnen. Beobachter gehen unterdessen von sehr hohem Konfliktpotenzial aus, was den Schmierstoff der Weltwirtschaft in den nächsten Tagen weiter befeuern könnte.
In der abgelaufenen Handelswoche haben nicht nur die bekanntesten Eine stark steigende Verschuldung in den USA gepaart mit einem sich abkühlenden Arbeitsmarkt hat direkten Einfluss auf die Bewertung des Greenbacks, was sich sehr gut am Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD derzeit ablesen lässt. Nach einem frischen Jahreshoch konsolidiert das Paar derzeit, bewegt sich aber innerhalb der übergeordneten Wellen konstant aufwärts, was eine weitere Abschwächung des Dollars impliziert. Überdies gelang es auch einen längerfristigen Abwärtstrend zu überwinden und dadurch ein neues Kaufsignal zu generieren.
In der abgelaufenen Handelswoche haben nicht nur die bekanntesten Edelmetalle wie Gold und Silber heftige Verluste einstecken müssen, darunter befand sich auch das Industriemetall Kupfer. Dennoch zeugt der Chart seit Beginn einer Seitwärtsphase gegen Ende Dezember von Stabilität und der Möglichkeit zur Ausbildung eines tragenden Doppelbodens. Bei entsprechender bullischer Auflösung könnte hieraus ein neuerliches Kaufsignal hervorgehen.
Das Dollar-Debasement und die damit einhergehende Schwächung des US-amerikanischen Greenbacks zeigen sichtliche Kratzspuren bei sämtlichen Cross-Over-Dollar-Paaren. Ein Blick auf das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) zeigt einen möglichen Ausbruch aus einem längerfristigen Abwärtstrend in Verbindung mit einer Auflösung der vorherigen Konsolidierung und bietet schon bald wieder sehr vielversprechende Handelsansätze auf der Käuferseite.
Die horrende US-Verschuldung, Japans Renditen bei Staatsanleihen, die derzeit am langen Ende durch die Decke gehen, und die anhaltende Verunsicherung der Finanzmärkte durch US-Präsident Donald Trump haben dem Edelmetall Gold in den letzten Tagen wieder eine Schar von Käufern verschafft und den Preis auf neue Höchststände getrieben. Und alle Anzeichen deuten darauf hin, dass ein schnelles Ende der Rallye nicht ansteht.
Nach zunehmenden Spannungen im Iran und einer möglichen Schließung einer wichtigen Schifffahrtsroute ist die Sorge um Engpässe bei Rohöllieferungen sprunghaft gestiegen. Dies löste beim Rohöl der US-Sorte WTI in den letzten Tagen eine kräftige Aufwärtsbewegung bis in den Bereich des EMA 200 aus. Bei einer Verschärfung in den wichtigsten Konfliktherden könnte der Schmierstoff der Weltwirtschaft noch teurer werden und würde sich für eine Positionierung auf der Käuferseite anbieten.