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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zum britischen Pfund (GBP) hat sich nach einer volatilen Stabilisierungsphase in den vergangenen Wochen ein klarer Trendwechsel eingestellt. In dieser Woche konnte sogar der vorausgegangene Abwärtstrend geknackt werden, womit nun ein Kaufsignal in greifbare Nähe gerückt ist.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zum polnischen Zloty (PLN) zeichnet sich nach Verlassen mehrerer Unterstützungen eine unmittelbare Fortsetzung einer seit Anfang November laufenden Korrektur ab. Der seit Anfang dieses Jahres bestehende Aufwärtstrend könnte damit einen Bruch erleiden und damit weiteres Korrekturpotenzial freisetzen.
Das Währungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) hat zu Wochenbeginn einen Kavalierstart hingelegt und sich weiter an seine Jahreshochs herangetastet. Bei einem Durchbruch würde ein neuerliches Long-Signal entstehen und die nächste Rallyestufe zünden.
Der Silber Future ist zum Ende der abgelaufenen Woche im Gleichklang mit dem Goldpreis abgetaucht, nur dass sich hier die Signallage bereits etliche Wochen früher herauskristallisiert hatte. Die Auflösung des vorausgegangenen Aufwärtstrends ist bärsich zu werten und könnte nun eine zweite große Verkaufswelle nach sich ziehen.
Der Gradmesser für den Wert der deutschen Bundesanleihe Euro-Bund Future steht kurz vor Vollendung seiner nächsten Monatskerze. Im November ging es dabei Auf und Ab, Bullen müssen sich für einen erfolgreichen Abschluss aber noch etwa ins Zeug legen.
Trotz der Corona-Krise präsentiert sich der Ölpreis der Nordseesorte Brent Crude robust, zeigt sogar Rallyeambitionen. Doch endlos wird auch diese Phase nicht gehen können, die Grenzen sind klar abgesteckt.
Die US-amerikanische Ölpreissorte Western Texas Intermediate (WTI) hat am Dienstag einen entscheidenden Schritt in Richtung frisches Kaufsignal vollzogen, zeitgleich als der US-Leitindex Dow Jones die Marke von 30.000 Punkten überwunden hatte. Beim WTI-Future deutet sich damit eine Fortsetzung der Preissteigerungen an, nachdem das Barometer über die letzten vier Monate seitwärts auskonsolidiert hatte.
Der Gold Future ist zu Beginn dieser Woche unter dem Einfluss besserer Konjunkturdaten aus den USA merklich abgerutscht und hat dabei eine mehrmonatige Unterstützung aufgegeben. Ein Korrekturausdehnung dürfte jetzt kaum zu vermeiden sein.