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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Der letzte Ausflug des Bitcoin-Futures unter das Niveau von 40.000 USD dauerte nur kurz an und reichte bis auf die untere Aufwärtstrendkanalbegrenzung bestehend seit Anfang 2021. Aktuell versucht sich das Kryptopaar an einer sehr viel größeren Hürde, die es gilt für ein Folgekaufsignal auf mittelfristiger Basis zu überwinden.
Der Goldpreis legt angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten stetig zu und profitiert von der Angst von mehreren Zinsschritten in diesem Jahr. Zeitgleich steuert das Edelmetall auf seinen mittelfristigen Abwärtstrend zu, der eine Schlüsselstelle für den weiteren mittelfristigen Verlauf darstellt.
Die polnische Notenbank hat zur Wochenmitte den Leitzins um 50 Basispunkte angehoben, zeitgleich löste das eine Festigung des polnischen Zloty (PLN) zum Euro (EUR) aus. Durch den darauf einsetzenden Kursrutsch steht nun ein mittelfristiger Aufwärtstrend auf dem Prüfstand.
Der Weizen-Future tendiert bereits seit Anfang 2016 aufwärts, dabei hat sich der Preis in der Spitze mehr als verdoppelt. Allerdings stieß der Agrarrohstoff Ende letzten Jahres auf nicht unerhebliche Hürden, aktuell wird eine Konsolidierung abgespielt. Aber ausgerechnet diese gilt es nun sehr engmaschig zu beobachten!
An den Energiemärkten dreht sich die Preisspirale weiter, das schlägt sich nun auch erbarmungslos auf Endkunden nieder. Und ein Ende ist kaum in Sicht. Anhand des Energieträgers Brent Crude Öl lässt sich besonders gut die Preissteigerung der letzten Monate ablesen, allerdings steuert der Wert zugleich auf sein vorläufig letztes Ziel zu.
Nicht nur die Europäische Zentralbank EZB sorgte am Donnerstag für mächtigen Wirbel an den Finanzmärkten, auch die Bank of England (BoE) legte mit einem weiteren Zinsschritt nach und schwächte damit die Landeswährung. Dabei hätte das Timing nicht besser sein können, hierdurch konnte nämlich eine mehrere Jahre anhaltende Unterstützung verteidigt werden.
Der Platin-Future notiert zwar noch immer oberhalb von 1.000 USD, allerdings beißt sich das Industriemetall an seinem mittelfristigen Abwärtstrend fortlaufend die Zähne aus. Dennoch halten sich die Abgaben vergleichsweise in Grenzen, wodurch eine bullische Konsolidierung stark anzunehmen ist.
Bis auf einen Rekordstand von 179,62 Euro konnte der Euro-Bund Future bis zum Spätsommer 2019 zulegen, seitdem hat sich eine volatile Seitwärtsphase mit einer Unterstützung um 167,50 Euro eingeschlichen. Zuletzt präsentieren sich die Kursmuster fortwährend immer schwächer, worauf auch der abfallende EMA 50 klar hindeutet. Sollte es zu einer bärischen Auflösung der Spanne kommen, würde sich zweifelsfrei ein Short-Szenario aufdrängen.