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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Seit gut drei Wochen konsolidiert der Euro (EUR) gegenüber der schwedischen Krone (SEK) talwärts und begab sich zuletzt in einen sehr markanten Unterstützungsbereich bestehend aus dem EMA 50 und einer Horizontalunterstützung aus dem abgelaufenen Jahr. Hier könnten durchaus Long-Chancen auftreten, wenn sich die Kaufwelle seit November letzten Jahres fünfwellig gestalten tut.
Am Donnerstag zeigte sich der Silber-Future im Vergleich zu seinem großen Bruder Gold vergleichsweise stark und konnte sich über zahlreiche Hürden hinwegsetzen. Damit nimmt das Edelmetall wieder Kurs auf seine Jahreshochs und könnte diese unter den gegebenen Umständen schon bald mit Leichtigkeit erreichen.
Im gestrigen Handelsverlauf haben Bullen einen ersten Ausbruchsversuch beim Mais-Future aus einem symmetrischen Keil geprobt, dieser verlief allerdings nicht ganz erfolgreich. Dennoch können die übergeordneten Zeichen nicht wirklich als Entspannung gewertet werden, was dieses Szenario weiterhin sehr wahrscheinlich macht.
Das viel diskutierte Öl-Embargo der EU gegen Russland ließ zuletzt wieder die Preise für den Energieträger Brent Crude Öl deutlich anziehen, zur Stunde notiert ein Fass bei rund 121,00 US-Dollar. Die Aktienmärkte gehen währenddessen auf Tauchstation.
Ironischerweise gibt es tatsächlich genug Rohölförderer auf der Erde, um eine gewisse Versorgungssicherheit herzustellen. Die psychologischen Auswüchse ausgelöst durch Angst und vor allen den Panikkäufen beschreiben an den internationalen Handelsplätzen leider ein anderes Bild.
Der Euro-Bund Future hat in den letzten Monaten nach Auflösung einer langjährigen Seitwärtsphase deutlich an Wert verloren und begab sich in der abgelaufenen Handelswoche in den Unterstützungsbereich aus 2018 zwischen 160 und 161 EUR abwärts. Dort versuchen Marktteilnehmer nun eine Stabilisierung und womöglich anschließende Trendwende herbeizuführen.
Das Währungspaar US-Dollar (USD) zum japanischen Yen (JPY) ist binnen weniger Tage in sein Ziel bestehend aus den Verlaufshochs aus 2017 eingelaufen und vollzieht seit wenigen Stunden an dieser Stelle eine kurzfristige Pause. Gut möglich, dass daraus ein regelkonformer Pullback hervorgeht, bestehende Gewinne können nun realisiert werden.
Intraday hielt sich das Währungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) noch in der Handelsspanne von Dienstag auf, nach dem FED-Zinsentscheid kletterte der Wert auf ein frisches Tageshoch und steuert nun in Richtung 1,11 USD zu. Damit wird jetzt eine zweite Kaufwelle nach den Jahrestiefs immer wahrscheinlicher.