Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Die Preise insbesondere für Lebensmittel schießen seit geraumer Zeit hoch, eine Entspannung wie beispielsweise beim Energieträger Rohöl zeichnet sich dabei nicht ab. Die Sorge vor Ernteausfällen und Exportstopps aus Russland und der Ukraine treiben die Preise in ungeahnte Höhen.
Die Panik an den Rohstoffmärkten ist in den letzten Tagen etwas abgeflaut, zu sehen ist das praktisch in allen Anlageklassen. Am Beispiel von Platin-Future lässt sich derzeit eine zweite Korrekturwelle erkennen, die aktuell auf dem Niveau des 200-Tage-Durchschnitts aufliegt. Dieses Niveau stellt eine potenzielle Trendwendemarke dar.
In den vergangenen Tagen hat der Euro-Bund Future sichtlich an Wert verloren, nachdem zuvor eine jahrelange Seitwärtsphase zur Unterseite aufgelöst wurde. Nun aber nähert sich der Index relevanten Unterstützungen aus 2018 an, von wo aus eine Gegenbewegung zur Oberseite einsetzen könnte.
Die Ereignisse rund um den Ukraine-Russland-Konflikt haben sich in den letzten Tagen förmlich überschlagen, die Währung des Nachbarlandes Polen (PLN) ist in den letzten Tagen beispiellos abgestürzt. Aus technischer Sicht war dies allerdings nur ein erster Vorgeschmack auf eine zweite und noch heftigere Entwertungswelle der polnischen Währung.
Der US-Dollar (USD) zum japanischen Yen (JPY) befindet sich seit dem Jahreswechsel 2020/2021 in einer äußerst steilen Aufwärtsbewegung, aktuell versucht sich der Greenback über die Höchststände der letzten Wochen hinwegzusetzen und eine finale fünfte Kaufwelle zu etablieren. Aus technischer Sicht stehen die Chancen hierfür weiter sehr gut.
Während die USA ein Öl- und Gas-Embargo gegen Russland verhängt haben, ziert sich Deutschland noch. Die starke Abhängigkeit und fehlende Alternativen können nicht so schnell abgebaut werden, wie es nun notwendig wäre.
Die jüngsten Ereignisse in der Ukraine haben an den Finanzmärkten wahre Erdbeben ausgelöst, am Beispiel des Währungspaares Euro (EUR) zum Schweizer Franken (CHF) lässt sich dies sehr gut ablesen. Im gestrigen Handelsverlauf fiel die Gemeinschaftswährung zeitweise unter die Paritätsgrenze.
Vor wenigen Wochen hat der Platin-Future einen mittelfristigen Abwärtstrend durch den Ausbruch darüber beendet und ist geradewegs in ein Kaufsignal geschlittert. In der abgelaufenen Woche gelang es sogar den vorausgegangenen Doppelboden zu bestätigen, eine Fortsetzung des Kaufsignals ist nun sehr wahrscheinlich geworden.