Call auf Oracle: Juli-Tief abgeschüttelt!

Oracle Corporation: Starkes Umsatzwachstum!


Die Aktie von Oracle scheint sich auf einem niedrigen Kursniveau zu stabilisieren. Die Wachstumszahlen sind beeindruckend, dennoch warnt zum Beispiel der bekannte Portfoliomanager Michael Burry vor einer Blase im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Auch Oracle verzeichnet ein starkes Umsatzwachstum, obwohl nur wenige Kunden dafür verantwortlich sind.

Anleger von Oracle sind besorgt über die steigende Verschuldung des Unternehmens sowie die erhebliche Abhängigkeit von Großkunden wie OpenAI. Die Aktie steht auch in dieser Woche weiterhin unter starkem Druck und setzt ihren deutlichen Rückgang fort. Dennoch zeigten die jüngsten Geschäftszahlen, dass das Umsatzwachstum anhält. Analysten gehen davon aus, dass diese Dynamik aufgrund der Rolle des Unternehmens im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) weiterhin bestehen bleibt. Im vierten Fiskalquartal stieg der Umsatz um 21 Prozent auf 19,2 Milliarden US-Dollar. Besonders bemerkenswert ist das Wachstum im Bereich Cloud-Infrastruktur, wo der Umsatz um 93 Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar zulegte. Auffallend ist zudem, dass der noch nicht abgearbeitete Auftragsbestand (Remaining Performance Obligations, RPO) in diesem Quartal um 85 Milliarden US-Dollar auf 638 Milliarden US-Dollar angewachsen ist.

Zum Chart

Wie viel von den 638 Milliarden US-Dollar erwarteter Umsätze (RPOs) tatsächlich in realen Umsatz umgewandelt werden, wird die Zukunft zeigen, wenn sich die Investitionen der Auftraggeber refinanzieren müssen. Die Oracle-Aktie ist zudem gefallen, da Michael Burry vor einer KI-Blase gewarnt hat. Außerdem bestehen Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von OpenAI, einem Unternehmen, dessen Umsatzwachstum sich verlangsamt hat. Positiv zu bewerten ist die Kurserholung nach dem schwachen Juli 2026 mit einem Tief bei 114,50 US-Dollar. Die Aktie könnte die Unterstützung bei 135,58 US-Dollar bestätigen und damit einen Boden ausbilden. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über 150 US-Dollar, dürfte sich die Erholung beschleunigen. In diesem Fall wären Kursziele von 160 bis 165 US-Dollar als erstes größeres Ziel möglich, nachdem die Aktie im übergeordneten Bild knapp 60 Prozent unter dem Allzeithoch vom 10. September 2025 notiert. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2026/27 liegt bei 15,84, was im Vergleich zu den letzten zehn Ausprägungen (Jahren) den niedrigsten und damit günstigsten Wert darstellt. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Aktionäre aufgrund der umfangreichen Investitionen in KI-Infrastruktur einen höheren Risikozuschlag erwarten. Das wahrscheinlichste Szenario könnte daher eine Bodenbildung mit anschließendem Erholungsversuch sein.

Oracle Corporation (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 159,26// 177,97 US-Dollar
Unterstützungen: 135,58 // 114,50 US-Dollar

Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der Oracle Corporation bis auf 174,03 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN MN6EPG) überproportional mit einem Omega von 3,25 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 66 % und dem Ziel bei 174,03 US-Dollar (3,36 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 21.09.2026 eine Rendite von rund 73 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 125,13 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 44 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,65 zu 1, wenn bei 125,13 US-Dollar (1,68 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MN6EPG Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 1,89 – 1,90 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 160,00 US-Dollar Basiswert: Oracle Corporation
akt. Kurs Basiswert: 141,53 US-Dollar
Laufzeit: 19.03.2027 Kursziel: 3,36 Euro
Omega: 3,25 Kurschance: + 73 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: Morgan Stanley



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