Adidas: Aktie erholt sich!

Adidas AG: 136,77 Prozent p.a.!


Die Adidas-Aktie hat sich kürzlich deutlich von ihrem Mehrjahrestief bei 129,95 Euro erholt. Auch der starke Kurseinbruch am 30. Juli 2026 wurde am gleichen Tag teilweise ausgeglichen. Aktuell notiert die Aktie in der Nähe der 200-Tage-Linie.

Seit Amtsantritt von Björn Gulden als CEO hat Adidas eine deutliche Wende vollzogen. Das Unternehmen erzielt wieder Aktionärsrenditen, die jene von Wettbewerbern wie Puma und Nike klar übertreffen. Die Fußballweltmeisterschaft führte zu einem deutlichen Umsatzanstieg, jedoch wurde die erwartete Gewinnmarge nicht erreicht. Grund waren die hohen Marketingausgaben. Ein effektiver Weg für Adidas, die Erholung nach dem Kurseinbruch zu beschleunigen, besteht darin, in den kommenden Quartalen nachzuweisen, dass der Margenrückgang ein einmaliges Ereignis war. Sollte dies gelingen, könnten Aktionäre Guldens Weltmeisterschaftskampagne eher als Erfolg denn als Belastung wahrnehmen. Adidas strebt weiterhin eine operative Marge von zehn Prozent im Jahr 2027 an.

Zum Chart

Der Aktienkurs von Adidas notierte vom 10. März 2025 bis zum 27. Mai 2026 unter dem 200-Tage-EMA (exponentiell gleitender Durchschnitt), was langfristig eine Abwärtssequenz signalisiert. Vor kurzem wurde die 200-Tage-Linie zwar nach oben durchbrochen, doch der Kurseinbruch infolge der enttäuschenden Quartalszahlen vom 30. Juli 2026 drückte den Kurs erneut unter den Durchschnitt auf 147,05 Euro. Derzeit befindet sich die Aktie in einer Kurserholung und testet erneut die 200-Tage-Linie bei 166,72 Euro. Ein Blick weiter zurück zeigt, dass das aktuelle Kursniveau bereits im Februar 2017 sowie im pandemiebedingten Tief am 18. März 2020 bei 165,45 Euro erreicht wurde. Zum Ende der Amtszeit von Kasper Rorsted lag der Kurs mit 93,40 Euro deutlich niedriger. Insgesamt lässt sich der Verlauf der Adidas-Aktie als seitwärts gerichtet zusammenfassen. Der Unterschied liegt in den Wachstumserwartungen der Marktteilnehmer: Für die Jahre 2026 bis 2028 werden deutlich niedrigere Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGVs) prognostiziert als für den Zeitraum von 2016 bis 2025. Dies deutet auf eine geringere Wachstumserwartung hin. Vereinfacht ausgedrückt ist die Aktie aktuell deutlich günstiger als in der Vergangenheit. Das partielle Tief bei 129,95 Euro vom 23. März 2026 könnte als Folge längere Zeit unangetastet bleiben. Es ist möglich, dass eine Phase mit seitwärts verlaufenden oder leicht steigenden Kursen bevorsteht.

Adidas AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 194,65 // 234,50 Euro
Unterstützungen: 160,75 // 142,55 Euro

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein, bezogen auf die Aktie der Adidas AG (FG2NPF), können risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür muss sich der Kurs bis einschließlich 20.11.2026 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 140,00 Euro auf der Unterseite und 240,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 3. August 2026 um 20:00 Uhr (Briefkurs 7,11 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 136,77 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 142,55 Euro fällt oder über den Widerstand bei 234,50 Euro klettert, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiert während der Laufzeit darauf, ob die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnimmt.

Inline-Optionsschein auf die Adidas AG (Stand: 03.08.2026, 20:00 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: FG2NPF Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 6,91 / 7,11 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 140,00 Euro Basiswert: Adidas AG
obere KO-Schwelle: 240,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 164,80 Euro
Laufzeit: 20.11.2026 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 136,77 % p.a.
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: Société Générale



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