Call auf ThyssenKrupp: Ziel 16 Euro!

ThyssenKrupp AG: Deutsche Bank zeichnet rosiges Bild!


Die Aktie von ThyssenKrupp testet erneut das partielle Hoch bei 12,48 Euro. Diesmal könnte die Überwindung dieser wichtigen Marke gelingen. Auch Deutsche Bank Research erwartet einen Anstieg des Papiers, nicht zuletzt aufgrund der geplanten Abspaltung von TK Materials Services.

Deutsche Bank Research hat nach einer Kapitalmarktveranstaltung von tk accelis das Kursziel für ThyssenKrupp von 14,50 auf 16 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Eine Ausgliederung der ehemaligen Sparte Materials Services (nach der Umbenennung jetzt tk accelis) würde einer Dividende in Form eines Geschäfts entsprechen, an dem der Industriekonzern weiterhin festhalten sollte. Der Analyst erhöhte das Kursziel auf 16 Euro, sieht jedoch aufgrund des bevorstehenden Deals mit tk accelis ein zusätzliches Aufwärtspotenzial von zwei Euro. Besonders profitiert derzeit die Sparte ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) von der weltweiten Aufrüstung. Nach der Abspaltung hält ThyssenKrupp weiterhin 51 Prozent an dem Rüstungsunternehmen.

Zum Chart

Bevor die Bullen bei ThyssenKrupp ab Anfang November 2024 die Führung übernahmen, befand sich das Unternehmen in einer schwierigen Phase. Im Zuge des Abwärtstrends ab Ende November 2023 wurde am 11. September 2024 ein Allzeittief von 1,8795 Euro erreicht. Die deutsche Industrie befand sich zu dieser Zeit in einer Stagnationsphase, und die Gefahr einer Rezession war präsent. ThyssenKrupp wurde von den Marktteilnehmern als Rüstungsunternehmen wahrgenommen, was ab Anfang November 2024 zu einem deutlichen Kursanstieg führte. Ab Mitte April 2025 bildete sich eine Seitwärtsbewegung im Kurs zwischen 5,490 Euro und 7,880 Euro aus. Der Kurssprung am 20. Oktober fiel mit dem Börsengang der Tochtergesellschaft TKMS zusammen. Zeitweise erreichte die Marktkapitalisierung von TKMS fast das Niveau der Muttergesellschaft ThyssenKrupp. Auch die von der Gewerkschaft unterstützte Umstrukturierung der Stahlsparte trug zur Stabilisierung des ThyssenKrupp-Kurses bei. Darüber hinaus dürfte die für das Jahr 2026 geplante EU-Regelung zur Reduzierung der Stahlimporte der Aktie weiteren Auftrieb verleihen. Die Aktie ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen und näherte sich erneut dem Bereich des Juli-Hochs um rund 12,48 Euro. Sollte die Deutsche Bank Research recht behalten, könnte dieses Mal aber der Widerstand fallen und die Aktie in Richtung 16 Euro steigen.

ThyssenKrupp AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 12,48// 13,88 Euro
Unterstützungen: 10,68 // 9,372 Euro

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie der ThyssenKrupp AG bis auf 14,11 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN MM6U64) überproportional mit einem Omega von 2,80 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 61 % und dem Ziel bei 14,11 Euro (4,05 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 24.08.2026 eine Rendite von rund 54 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 10,30 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 37 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,45 zu 1, wenn bei 10,30 Euro (1,65 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MM6U64 Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 2,68 – 2,70 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 11,75 Euro Basiswert: ThyssenKrupp AG
akt. Kurs Basiswert: 11,91 Euro
Laufzeit: 18.06.2027 Kursziel: 4,05 Euro
Omega: 2,80 Kurschance: + 54 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: Morgan Stanley



Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück