Dollar merklich unter Druck

EUR/USD: Zweite Kaufwelle zu erwarten


Nach der Korrektur der letzten Monate hat sich das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) im Bereich der Vorgängertiefs aus August letzten Jahres erfolgreich stabilisieren können und eine Aufwärtsbewegung eingeleitet. Kurzfristig hängt das Paar jedoch am 200-Tage-Durchschnitt fest, aus technischer Sicht fehlt aber noch eine zweite Kaufwelle und eröffnet damit gute Chancen an einer weiteren Abwertung des US-Dollars zu partizipieren.

Der erfolgreiche Anstieg der Gemeinschaftswährung Euro über 1,1484 US-Dollar hat Kurspotenzial an den 200-Tage-Durchschnitt bei 1,1557 US-Dollar freigesetzt. Da jedoch seit dem jüngsten Verlaufstief bei 1,1353 US-Dollar lediglich eine einzige Kaufwelle vorliegt, liegt die Vermutung nahe, dass nach einer kurzzeitigen Abschwächung eine weitere Aufwertung der Gemeinschaftswährung stattfinden sollte und das Paar wieder an seinen übergeordneten Abwärtstrend, bestehend seit 2018, vorantreiben könnte. Eine äußerst spannende Ausgangslage vor dem Hintergrund eines sich weiter abschwächenden US-Dollars.

Dollar-Index rückläufig

 

Kurzzeitig dürfte der 50-Tage-Durchschnitt bei 1,1488 US-Dollar als Auffangnetz in einem temporären Pullback fungieren und zeitgleich als Sprungbrett für einen Kurssprung an die obere Abwärtstrendkanalbegrenzung um 1,1727 US-Dollar dienen. Eine solche Entwicklung könnte durch einen zeitnahen Kurssprung über 1,1570 US-Dollar jedoch ausgehebelt werden und sich die kurzzeitige Pause der letzten Tage als die erwartete Zwischenkonsolidierung entpuppen. Erst wenn der Bereich von 1,1458 US-Dollar auf der Unterseite bärisch gekreuzt wird, müsste mit rückläufigen Notierungen in den Bereich von 1,1391 US-Dollar zwingend gerechnet werden. An dieser Stelle müsste eine neue Bewertung des Paares erfolgen.

EUR/USD (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,1546 // 1,1589 // 1,1622 // 1,1646 US-Dollar
Unterstützungen: 1,1525 // 1,1488 // 1,1458 // 1,1419 US-Dollar

Fazit

 

Als idealer Einstiegspunkt bei der Eure-Dollar-Analyse gilt der 50-Tage-Durchschnitt bei 1,1488 US-Dollar und könnte für den Aufbau von Long-Positionen mit einem übergeordneten Ziel an der oberen Abwärtstrendkanalbegrenzung, bestehend seit 2018, bei 1,1727 US-Dollar herhalten. Durch den Einsatz des Open End Turbo Long Zertifikates WKN DY392N würde sich hierdurch eine potenzielle Renditechance von 75 Prozent ergeben, das Ziel des Scheins läge rechnerisch am Ende bei X Euro. Eine Verlustbegrenzung könnte orientierungshalber unterhalb des Verkaufstriggers von 1,1450 US-Dollar angesetzt werden. Als Anlagehorizont müssen Investoren aber gut einige Tage bis wenige Wochen einplanen.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DY392N Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,03 – 2,04 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 1,1311 US-Dollar Basiswert: EUR/USD
KO-Schwelle: 1,1311 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1,1543 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 3,63 Euro
Hebel: 49,03 Kurschance: + 75 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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