Nvidia: Abwärtssequenz gebildet!

Nvidia Corporation.: Konkurrenz aus Fernost erwächst!


Der Kurs von Nvidia wirkt aktuell festgefahren. Ein großer Teil des Umsatzes wird von Nvidia selbst finanziert, was Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit des Geschäftsmodells aufwirft. Außerdem werden die Hyperscaler in den kommenden Tagen ihre Geschäftszahlen offenlegen. Dies gilt als wichtiger Indikator für den Kurs von Nvidia.

Asiatische Halbleiteraktien brachen am gestrigen Dienstag ein, wobei Südkorea den regionalen Ausverkauf anführte. Anleger stellten angesichts von Bedenken hinsichtlich der Finanzierung der KI-Infrastruktur und des sich verschärfenden Wettbewerbs aus China die hohen Bewertungen infrage. Unabhängig davon ließ ein Bericht des „Wall Street Journal“, wonach Nvidia eine finanzielle Absicherung in Höhe von rund 250 Milliarden US-Dollar für ein OpenAI-Rechenzentrumsprojekt bereitstellen könnte, die Nvidia-Aktie um fast 5 Prozent fallen, wobei Anleger sich fragten, inwieweit der Marktführer für KI-Chips seine eigenen Kunden finanzieren könnte. Die Stimmung wurde zudem durch die wachsende Beliebtheit kostengünstiger chinesischer Open-Source-KI-Modelle wie Kimi K3 belastet, was Fragen aufwarf, ob zukünftige KI-Workloads weniger rechenintensiv ausfallen könnten als bisher erwartet.

Zum Chart

Die Angst, dass die Chipverkäufe von Nvidia aufgrund von Optimierungen bei den KI-Algorithmen leiden würden, kocht mittlerweile wieder auf. Dennoch werden aktuell die großen US-Technologiefirmen bei ihren Bestellungen nur vom Stromangebot für Rechenzentren und der Kapazität des Hardwareproduzenten TSMC limitiert. Doch den Anlegern wird klar, dass die Konkurrenz aus China die derzeitigen Margen mittelfristig bedrohen könnte. Mittlerweile notiert die Aktie rund 21 Prozent unter dem Allzeithoch von 236,54 US-Dollar. Der Aktienkurs hat seit Anfang August 2025 eine Seitwärtsrange ausgebildet, nachdem die durchwegs spektakuläre fundamentale Leistung von den Marktteilnehmern bereits vorweggenommen wurde. Am kurzfristigeren Betrachtungshorizont hat die Aktie von Nvidia eine Abwärtssequenz ausgebildet, die den Kurs bis zur 200-Tage-Linie geleitet hat. Bis zur Unterstützung bei 164,44 US-Dollar müsste der Kurs noch weitere 15,4 Prozent nachgeben. Doch auch ein beträchtlicher Kursgewinn ist bei Nvidia nie auszuschließen. Dennoch scheint eine Fortsetzung der Abwärtssequenz bis zum Level von 164,44 US-Dollar wahrscheinlich. Sehr hohe Erwartungen der Anleger oder selbst hervorragende Nachrichten können bereits eingepreist sein. Die anstehenden Quartalsberichte der großen Hyperscaler werden genau darauf geprüft, ob die Investitionen in KI-Rechenzentren unverändert hoch bleiben. Jede Enttäuschung könnte den gesamten KI-Sektor kurzfristig belasten.

NVIDIA Corporation (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 212,19 // 236,54 US-Dollar
Unterstützungen: 184,48 // 164,44 US-Dollar

Fazit

Zahlreiche Investoren bewerten die Praxis von Nvidia, den eigenen Absatz zu finanzieren, kritisch.

Mit einem Open End Turbo Short (WKN JV6UCW) könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der NVIDIA Corporation in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,34 profitieren. Das Ziel sei bei 167,32 US-Dollar angenommen (7,65 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 29 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 218,20 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 3,18 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,5 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: JV6UCW Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 4,97 – 4,98 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 254,42 US-Dollar Basiswert: NVIDIA Corporation
KO-Schwelle: 254,42 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 197,85 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 7,65 Euro
Hebel: 3,34 Kurschance: + 54 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle J.P. Morgan



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