Intel Short: Kurs wackelt!

Intel Corporation: Aktionäre machen Kasse!


Der Aktienkurs von Intel hat neue Höchstwerte erreicht. Daher raten Analysten trotz der positiven Überraschungen bei der Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen zur Vorsicht. In den vergangenen Wochen haben die Marktteilnehmer bei den Chipwerten Gewinne realisiert. Dieser Trend könnte sich noch fortsetzen.

Das Geschäft des Chipkonzerns Intel profitiert nach einer langen Durststrecke von der steigenden Nachfrage im Bereich der Halbleiter, insbesondere beim Ausbau von KI-Rechenzentren. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz des Unternehmens im Jahresvergleich um 25 Prozent auf 16,1 Milliarden US-Dollar. Dies stellt das schnellste Umsatzwachstum seit mehreren Jahren dar. Analysten hatten im Durchschnitt Erlöse von 14,4 Milliarden US-Dollar erwartet. Beim bereinigten Gewinn pro Aktie übertraf Intel die Prognosen der Wall Street noch deutlicher. Dieser lag mit 42 US-Cent doppelt so hoch wie die durchschnittliche Analystenerwartung. Branchenexperte Harlan Sur von der Bank JPMorgan bezeichnete die Ergebnisse als überraschend stark und den Geschäftsausblick für das dritte Quartal als unerwartet positiv. Aufgrund dieser Entwicklung erhöhte er sowohl seine Gewinnerwartungen als auch das Kursziel von 45 auf 85 US-Dollar. Dennoch bestätigte er sein "Underweight"-Rating.

Zum Chart

Trotz des jüngsten Kursrückgangs lagen die Intel-Aktien 2026 per Freitagsschluss immer noch rund 170 Prozent im Plus. Seit dem Frühjahr 2025 ist ihr Wert zudem auf mehr als das Vierfache gestiegen. Mitte September 2025 kam es zu einer Kurslücke (Gap) nach oben, wodurch die obere Begrenzung der zuvor etablierten Seitwärtsbewegung bei 25,82 US-Dollar überwunden wurde. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren Beteiligungen von Nvidia sowie der US-Regierung. Infolgedessen ist der Kurs vom 11. August bis zum vergangenen Freitag um knapp 350 Prozent angestiegen. Aktuell stabilisiert sich der Kurs nach einer Korrektur am Level von 92,31 US-Dollar. Durch den aktuellen Halbleiterboom wurden die Zahlen nach oben revidiert. Aus dem fundamentalen Blickwinkel können die geschätzten Gewinne der Jahre 2026/27 und 2027/28 noch nicht mit jenen der Jahre zwischen 2016 und 2023 mithalten. Die Marktteilnehmer gehen durch ihre Bewertung davon aus, dass Intel wieder zu alter Stärke aufschließen könnte und somit das aktuelle Kursniveau zu rechtfertigen ist. Auch der strategische Vorteil von eigenen Produktionsanlagen bei einem möglichen Konflikt zwischen Taiwan und China könnte eine Rolle spielen. Dennoch ist schon sehr viel Wachstum in dem Kurs von Intel eingepreist, was eine Wette auf sinkende Kurse möglich macht.

Intel Corporation (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 97,87 // 142,35 US-Dollar
Unterstützungen: 69,81 // 41,20 US-Dollar

Fazit

Analysten raten trotz der positiven Überraschungen bei der Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen zur Vorsicht. Die Gewinnmitnahmen könnten weiterlaufen.

Mit einem Open End Turbo Short (WKN MR3J9A) könnten risikobereite Anleger, die einen fallenden Kurs der Intel Corporation in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,74 profitieren. Das Ziel sei bei 69,90 US-Dollar angenommen (5,35 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 41 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 109,83 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 1,84 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: MR3J9A Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 3,39 – 3,40 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 129,95 US-Dollar Basiswert: Intel Corporation
KO-Schwelle: 129,95 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 92,31 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 5,35 Euro
Hebel: 3,74 Kurschance: + 57 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: Morgan Stanley



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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

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