Bayer: Kurs tendiert seitwärts!

Bayer AG: 159,23 Prozent p.a.!


Die Aktie von Bayer hat aufgrund der rechtlichen Entwicklungen in den USA deutlich an Wert gewonnen. Dennoch hinterlässt die Causa Glyphosat eine erhebliche Belastung in den Finanzen. Auch die aktuellen Quartalszahlen lösten bei den Marktteilnehmern nur kurzzeitig Euphorie aus, was zu einer Seitwärtsbewegung geführt hat.

Im US-Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Glyphosat hat das zuständige Gericht im Bundesstaat Missouri die Anhörung zur endgültigen Genehmigung eines milliardenschweren Sammelvergleichs mit Bayer verschoben. Der Termin wurde vom 19. August auf den 14. September verlegt, teilte der Konzern am 6. August mit. Die Klagewelle, die sich Bayer mit der Übernahme des Glyphosat-Entwicklers Monsanto eingehandelt hatte, belastet das Unternehmen seit Jahren und verursachte Kosten in Höhe von vielen Milliarden USD. Der Supreme Court hatte Ende Juni entschieden, dass Kläger das Unternehmen nicht wegen eines fehlenden Krebswarnhinweises auf dem Etikett des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup verklagen können.

Zum Chart

Die Schwächephase der Bayer-Aktie, die seit dem Allzeithoch am 13. April 2015 bei 144,12 Euro andauerte, hat sich inzwischen in eine Kurserholung gewandelt. Nach dem letzten Test der Unterstützung bei 18,375 Euro infolge des Kurseinbruchs am Liberation-Day (Anfang April 2025) stieg der Aktienkurs deutlich an. Vom Tief bei 18,375 Euro am 7. April 2025 erhöhte sich der Kurs zeitweise um 193 Prozent auf 53,92 Euro und stabilisierte sich auf diesem hohen Niveau. Die Zahlen zum 2. Quartal vom 4. August 2026 führten nicht zu einem nachhaltigen Ausbruch des Chartbilds nach oben. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass der Aktienkurs den leichten Rücksetzer auf 45,49 Euro vom 24. Juli überwunden hat und in naher Zukunft fester notieren könnte. Die Aktie liegt etwa 11 Prozent unter dem Mehrjahreshoch von 53,92 Euro, jedoch deutlich über dem Jahrestief von 32,96 Euro vom 2. Juni 2026. Im Zuge des deutlichen Aufwärtsschubs im Juni und Juli 2026 wurde zunächst die 200-Tage-Linie überwunden. Entscheidend wäre daher ein nachhaltiger Anstieg über 50 Euro, wodurch sich das kurzfristige Chartbild deutlich verbessern würde. Das wahrscheinlichste Szenario für die kommenden 13,5 Wochen ist eine Seitwärtsbewegung zwischen 44,31 und 53,00 Euro. Problematisch wäre ein nachhaltiger Bruch des Niveaus bei 41,20 Euro, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit jedoch unter 20 Prozent liegt.

Bayer AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 49,78 // 53,92 Euro
Unterstützungen: 45,49 // 41,20 Euro

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein, bezogen auf die Aktie der Bayer AG (FG2NPX), können risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür muss sich der Kurs bis einschließlich 20.11.2026 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 40,00 Euro auf der Unterseite und 75,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 17. August 2026 um 20:00 Uhr (Briefkurs 7,07 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 159,23 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 41,20 Euro fällt oder über den Widerstand bei 73,16 Euro klettert, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiert während der Laufzeit darauf, ob die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnimmt.

Inline-Optionsschein auf die Bayer AG (Stand: 17.08.2026, 20:00 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: FG2NPX Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 6,87 / 7,07 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 40,00 Euro Basiswert: Bayer AG
obere KO-Schwelle: 75,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 47,90 Euro
Laufzeit: 20.11.2026 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 159,23 % p.a.
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: Société Générale



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