Call auf die Telekom: Unterstützungszone erreicht!

Deutsche Telekom: Verschmelzung sollte Firmenwert steigern!


Der Aktienkurs der Deutschen Telekom ist in den letzten Wochen wieder gefallen und hat sich dadurch in eine Unterstützungszone bewegt. Laut einem Bericht plant das Management, das deutsche Unternehmen mit der amerikanischen Tochter zu verschmelzen und so den Börsenwert zu steigern.

Das offensichtliche Festfahren der Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran – nachdem die zweite Verhandlungsrunde nicht zustande kam – hat das Vertrauen in einen kurzfristigen diplomatischen Durchbruch geschwächt und führt weiterhin zu hohen Risiken und Besorgnis. Das Geschäftsmodell der Deutschen Telekom ist in gewissem Maße gegen die Auswirkungen der aktuellen geopolitischen Lage geschützt. Nach Angaben von Insidern erwägt die Telekom eine Verschmelzung mit ihrer US-Tochter T-Mobile. Das geplante Transaktionsvolumen von 390 Milliarden Euro wäre etwa doppelt so hoch wie bei der bislang weltweit größten Fusion zweier börsennotierter Unternehmen, der Zusammenführung von Vodafone und Mannesmann im Jahr 1999. Der Bonner Konzern hält derzeit 53 Prozent an dem US-Mobilfunkunternehmen. Dessen Marktkapitalisierung beträgt umgerechnet etwa 252 Milliarden Euro und ist damit nahezu doppelt so hoch wie die der Deutschen Telekom.

Zum Chart

Von einer Verschmelzung erhoffe sich die Telekom offenbar einen Schub für den Unternehmenswert insgesamt. Ab Mitte März 2022 bis zum Allzeithoch am 3. März 2025 bei 35,91 Euro zeigte die Kursentwicklung der Deutschen Telekom eine deutliche Aufwärtsdynamik. Wesentlichen Anteil daran hatte die schrittweise Integration der Tochtergesellschaft T-Mobile US. Die positiven Wachstumszahlen aus den USA stärkten auch die Muttergesellschaft in Deutschland. Besonders bemerkenswert ist die Kurssteigerung vom 17. April 2024 bis zum 3. März 2025, in der der Kurs um rund 58 Prozent zulegte. Ab dem 3. März 2025 trat der Aktienkurs in eine Konsolidierungsphase ein, die von Anfang November 2025 bis Ende Januar 2026 in eine Bodenbildung überging. Anschließend setzte eine erneute Phase starker Kurszuwächse ein, die aktuell schon wieder kompensiert worden ist. Mittlerweile ist der Kurs wieder in die Unterstützungszone zwischen 16,53 Euro und 28,41 Euro gefallen. Hier könnte die Aktie einen Boden ausbilden und zum Sprung nach oben ansetzen, um der Hoffnung auf einen gesteigerten Firmenwert gerecht zu werden.

Deutsche Telekom AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 28,41 // 30,36 Euro
Unterstützungen: 26,53 // 24,34 Euro

Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie der Deutschen Telekom AG bis auf 30,67 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN MM4ZVM) überproportional mit einem Omega von 4,77 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 29 % und dem Ziel bei 30,67 Euro (5,37 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 25.05.2026 eine Rendite von rund 50 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 25,67 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 35 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,42 zu 1, wenn bei 25,67  Euro (2,32 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MM4ZVM Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 3,59 – 3,61 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 27,00 Euro Basiswert: Deutsche Telekom AG
akt. Kurs Basiswert: 27,53 Euro
Laufzeit: 18.06.2027 Kursziel: 5,37 Euro
Omega: 4,77 Kurschance: + 50 Prozent
Quelle: Morgan Stanley



Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück