Rheinmetall Short: Ausbruch aus der Seitwärtsrange?

Rheinmetall: Russen schwächeln im Ukrainekrieg!


Der Aktienkurs von Rheinmetall zeigte in den vergangenen zwei Monaten Schwäche, obwohl mit dem Angriff auf den Iran ein weiterer Konflikt hinzugekommen ist. Ein möglicher Grund dafür könnte der starke Kursanstieg vor Mai 2025 sein. Seit Ende Mai 2025 befindet sich der Aktienkurs in einem Seitwärtstrend, wobei am vergangenen Freitag sogar die untere Trendgrenze durchbrochen wurde.

Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall und zum Teil auch MTU verzeichneten gegen den Trend der restlichen Sektoren im Dax Umsatzzuwächse. So wuchs Rheinmetall im Jahr 2025 um knapp 30 Prozent. Einen sinkenden Umsatz erzielten vor allem die Automobilunternehmen, die zusammen ein Umsatzminus von vier Prozent erwirtschafteten. Doch auch die Kursentwicklung von Rheinmetall war in den letzten zwei Monaten schwächer, obwohl mit der Bombardierung des Irans seitens der USA und Israel ein weiterer Konfliktherd hinzugekommen ist. Die aktuelle Schwäche ist wahrscheinlich auf den rekordverdächtigen Kurszuwachs bis Ende Mai 2025 und die erfolgreiche Gegenwehr der Ukraine im gleichnamigen Krieg zurückzuführen. Russland scheint geschwächt, was möglicherweise zu einem schnelleren Konsens bei den Friedensverhandlungen zur Folge haben könnte.

Zum Chart

Der starke Kursanstieg vor der zweiten Jahreshälfte 2025 hat die Aktie von Rheinmetall deutlich verteuert. Seit Ende Mai 2025 befindet sich die Aktie des Rüstungskonzerns in einer Seitwärtsbewegung, die durch die Unterstützung bei 1.408,50 Euro und den Widerstand bei 2.008,00 Euro begrenzt ist. Letzterer entspricht dem Allzeithoch vom 3. Oktober 2025. Nach Erreichen dieses Höchststands hat die Aktie einen Rückzug angetreten. Die Unterstützungszone zwischen 1.408,50 Euro und 1.539,00 Euro hat den Verkaufsdruck Mitte November 2025 noch gebremst. Am vergangenen Freitag wurde die Unterstützung bei 1.408,50 Euro kurzfristig unterschritten. Ob sich dieser Durchbruch bestätigt, werden die kommenden Handelstage zeigen. Sollte dies der Fall sein, könnte der Kursrückgang bis zur nächsten Unterstützung bei 1.196,00 Euro reichen. Grundsätzlich ist die weltweite Sicherheitslage konfliktreicher geworden, wodurch viele Staaten ihre Verteidigungsbudgets erhöht haben. Diese Entwicklung sollte den Kurs von Rheinmetall vor einem deutlichen Rückfall schützen. Ein Problem für Rheinmetall besteht in dem Angebot schwerer Waffen, die durch den Einsatz zahlreicher Drohnentypen auf dem ukrainischen Schlachtfeld weitgehend an Bedeutung verloren haben.

Rheinmetall AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1.539,00 // 2.008,00 Euro
Unterstützungen: 1.408,50 // 1.196,00 Euro

Fazit

Der Aktienkurs von Rheinmetall zeigte in den vergangenen zwei Monaten Schwäche, obwohl mit dem Angriff auf den Iran ein weiterer Konflikt hinzugekommen ist.

Mit einem Open End Turbo Short (WKN MN4B9G) könnten risikobereite Anleger, die einen fallenden Kurs der Rheinmetall AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,64 profitieren. Das Ziel sei bei 1.138,00 Euro angenommen (61,41 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 1.570,50 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 18,16 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: MN4B9G Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 37,96 – 38,11 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 1 747,60 Euro Basiswert: Rheinmetall AG
KO-Schwelle: 1 747,60 Euro akt. Kurs Basiswert: 1.379,50 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 61,41 Euro
Hebel: 3,64 Kurschance: + 61 Prozent
Quelle: Morgan Stanley



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