Trend dreht schon wieder

EUR/USD: Daraus lässt sich was machen


Nachdem in den letzten Stunden Friedensverhandlungen mit dem Iran näher gerückt sind, hat der US-Dollar als sicherer Hafen wieder ein Stück weit seine Funktion verloren und beim Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) einen dynamischen Kurszuwachs ausgelöst. Dabei hat sich in den letzten Wochen seit Anfang April eine potenzielle Trendwendeformation ergeben, die den Grundstein für eine mehrwöchige Rallye liefern könnte.

In der Spitze erreichte die Mitte Januar letzten Jahres gestartete Kursrallye beim Währungspaar EUR/USD nach ziemlich genau einem Jahr bei 1,2082 US-Dollar ihren vorläufigen Höhepunkt. Eine gesunde Konsolidierung drückte den Wert zunächst auf den 50-Tage-Durchschnitt (blaue Linie), später und nach Ausbruch des Krieges im Iran ging es temporär sogar auf 1,1410 US-Dollar bis Mitte letzten Monats abwärts. Seitdem aber hat sich das Paar wieder sichtlich erholen und in den Bereich des 50-Tage-Durchschnitts ansteigen können. Die Kursentwicklung seit Anfang März zeigt jetzt eine umgedrehte Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die häufig als zuverlässiges Trendwende-Pattern in der Charttechnik wiederzufinden ist und den Grundstein für einen Anstieg auf neue Jahreshochs legen könnte.

Dollar-Abwertung hält an

 

Um die besagte SKS-Formation zuverlässig zu aktivieren, bedarf es eines Tagesschlusskurses mindestens über dem Niveau von 1,1667 US-Dollar. Berechnungen zufolge wäre im Anschluss ein Anstieg zunächst auf 1,1792 US-Dollar denkbar, das volle Kurspotenzial dürfte mit einem Wechselkurs von 1,1930 US-Dollar vollständig ausgeschöpft sein. Auf der Unterseite sollte ein Kursrutsch unter das Märztief von 1,1410 US-Dollar mit Vorsicht genossen werden, in diesem Szenario müsste nämlich mit einem Rücklauf auf die zentrale Unterstützung der letzten Monate um 1,12 US-Dollar gerechnet werden. Kurzfristig scheint sich das Bild jedoch zugunsten der Bullen zu entwickeln.

EUR/USD (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,1667 // 1,1721 // 1,1792 // 1,1834 US-Dollar
Unterstützungen: 1,1580 // 1,1509 // 1,1410 // 1,1391 US-Dollar

Fazit

 

Ohne auf die fundamentalen Nachrichten näher einzugehen, ist aus technischer Sicht ein Anstieg auf 1,1930 US-Dollar nach einem erfolgreichen Tagesschlusskurs über dem Niveau von 1,1667 US-Dollar sehr wahrscheinlich geworden und bietet sich für ein Engagement auf der Käuferseite an. Um möglichst stark hiervon zu profitieren, könnte das mit einem Hebel von 55,7 ausgestattete Open End Turbo Long Zertifikat WKN DY33C9 zum Einsatz kommen und würde am Ende eine Renditechance von 120 Prozent bieten. Ziel des Scheins wurde rechnerisch bei 4,07 Euro ermittelt, eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig den 200-Tage-Durchschnitt (rote Linie) bei 1,1580 US-Dollar aber nicht überschreiten. Im Schein würde dies orientierungshalber einen Stopp-Kurs von 1,08 Euro bedeuten. Der Anlagehorizont dürfte hierbei nur wenige Tage bis Wochen betragen, weshalb eine engmaschige Beobachtung notwendig wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DY33C9 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 1,78 – 1,79 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 1,1467 US-Dollar Basiswert: EUR/USD
KO-Schwelle: 1,1467 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1,1662 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 4,07 Euro
Hebel: 55,93 Kurschance: + 120 Prozent
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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