Lufthansa: Aktie im Sinkflug!
Lufthansa: Aktueller Krieg kostet Lufthansa Milliarden!
Die Lufthansa spürt die Auswirkungen des Krieges im Mittleren Osten. Zwar hat das Management den Treibstoffbedarf zu 80 Prozent gegen Preisschwankungen abgesichert. Dennoch verursachen die gestiegenen Kerosinpreise für die verbleibende Menge Mehrkosten von 1,5 Milliarden Euro. Flugzeuge fliegen nicht mit Rohöl, sondern mit dem raffinierten Produkt Kerosin. Dessen Preis ist zeitweise stärker gestiegen als der von Rohöl. Am Montag kostete eine Gallone (3,8 Liter) Kerosin am US-Spotmarkt 4,62 US-Dollar. Ende des vergangenen Jahres lag der Preis noch bei 2,08 US-Dollar. Nach Angaben von CEO Carsten Spohr ist die Airline gezwungen, die Ticketpreise zu erhöhen. Dies wird sich voraussichtlich negativ auf die Nachfrage auswirken, sodass weniger Menschen reisen werden.
Zum Chart
Der Aktienkurs der Deutschen Lufthansa notiert aktuell weit unter dem Allzeithoch von Anfang Januar 2018 bei 22,308 Euro. Seit dem Kurstief während der Pandemie bei 4,887 Euro konnte die Aktie keine nachhaltige Aufwärtsbewegung verzeichnen. Auch das teilweise erreichte Hoch bei 11,160 Euro gilt als Fehlausbruch, da der Kurs anschließend wieder zurückfiel. Zusammenfassend hat die Lufthansa-Aktie nach der Pandemie eine Seitwärtsbewegung zwischen einer Unterstützung bei 5,320 Euro und dem Widerstand bei 9,918 Euro ausgebildet. Der letzte Ausbruchsversuch erfolgte am 10. Februar 2026 bei 9,590 Euro. Aktuell notiert die Aktie wieder auf dem Niveau von 7,196 Euro. Entscheidend für die Bewertung der Lufthansa-Aktie ist derzeit der Krieg im Mittleren Osten. Sollte dieser Konflikt andauern und weitere Produktionskapazitäten nicht nur blockiert, sondern auch zerstört werden, ist mit steigender Inflation oder sogar einer Stagflation zu rechnen. In diesem Szenario wäre nicht nur mit einem weiteren Kursrückgang der Lufthansa-Aktie zu rechnen, sondern auch mit einem entsprechenden Abwärtstrend für die meisten europäischen Aktien. Der Aktienkurs der Lufthansa könnte in diesem Fall unter die Unterstützung bei 6,694 Euro fallen. Ein baldiger Friedensschluss hingegen könnte zu einem Anstieg des Aktienkursniveaus führen.
Fazit
Sollte der Konflikt im Nahen Osten länger andauern als derzeit vielfach erwartet, könnte der Aktienkurs der Lufthansa weiter fallen.
Mit einem Open End Turbo Short (WKN JZ8Z53) könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der Deutsche Lufthansa AG in den nächsten Tagen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,56 profitieren. Das Ziel sei bei 6,404 Euro angenommen (2,89 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 29 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 7,746 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 1,54 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,4 zu 1.
| Strategie für fallende Kurse | |
|||
|---|---|---|---|---|
| WKN: | JZ8Z53 | Typ: | Open End Turbo Short | |
| akt. Kurs: | 2,12 – 2,14 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 9,29 Euro | Basiswert: | Deutsche Lufthansa AG | |
| KO-Schwelle: | 9,29 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 7,20 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 2,89 Euro | |
| Hebel: | 3,56 | Kurschance: | + 37 Prozent | |
| Quelle J.P. Morgan | ||||
Interessenkonflikt
Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:
Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.
Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.
Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.
Haftungsausschluss
Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.