Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Die sich weiter eintrübenden Wirtschaftsdaten und vor allem Ausblicke für die Konjunktur drückten zuletzt massiv auf die Stimmung der Anleger, darunter auch auf Industriemetalle wie beispielsweise den Palladium-Future. Aktuell notiert das Metall nicht weit weg von seinen jüngsten Tiefständen und könnte neuerliche Verluste generieren.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zum polnischen Zloty (PLN) zeichnet sich seit Anfang letzter Woche eine Bodenbildung ab, die durch weitere Kurssteigerungen noch bestätigt werden muss. Technisch könnte auf Sicht der nächsten Tage eine zweite Kaufwelle zur entscheidenden Triggermarke bevorstehen.
Die Ölsorte Western Texas Intermediate (WTI) testete zuletzt einen markanten Unterstützungsbereich der letzten Wochen und ist zur Oberseite abgeprallt. Nun versucht der Energieträger sich aus einem kurzfristigen Abwärtstrend zu befreien und könnte durchaus damit Erfolg haben.
Ein unerwartet heftiger Kursverlust ereilte den Gold-Future zur Wochenmitte und drückte die Notierungen deutlich unter 1.900 USD abwärts. Seit den aktuellen Jahreshochs zeichnet sich inzwischen eine zweite starke Korrekturwelle ab, die sogar für zweierlei Investments infrage käme.
Vor dem Hintergrund einer zögerlichen Fiskalpolitik der Europäischen Zentralbank EZB wurde zuletzt viel Kapital aus dem Euroraum abgezogen, der straffe Geldkurs der US-Amerikaner verstärkte sogar noch den Ausverkauf des Euro (EUR) gegenüber dem US-Dollar (USD). Trotz der herben Verluste der letzten Wochen naht nun eine äußerst große Unterstützungszone dem Währungspaar herbei.
Während Agrarrohstoffe derzeit ein Rallyehoch nach dem anderen markieren, brechen die Preise für Industriemetalle merklich ein, wie am Beispiel des Platin-Futures derzeit zu beobachten ist. Aktuell steuert das Metall seinen Doppelboden aus Ende letzten Jahres an, bei einem Bruch könnte es zu weiteren Verlusten kommen.
Das Währungspaar US-Dollar (USD) zum japanischen Yen (JPY) ist in den letzten Wochen förmlich explodiert und konnte sogleich die markanten Verlaufshochs aus 2015 dynamisch überwinden. Damit liegt seit den Tiefständen aus 2011 nun eine dreiwellige Erholungsbewegung vor, die allerdings noch weitaus höhere Ziele haben könnte.
Am Donnerstag profitierte der Euro (EUR) gegenüber dem US-Dollar (USD) von der Hoffnung auf eine schnellere Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB), am Ende des Tages schloss das Paar allerdings nahe seines Eröffnungskurses.