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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Heute wird die britische Notenbank zusammenkommen und über die weitere Fiskalpolitik Großbritanniens Auskunft erteilen. Sicherlich dürfte dies an den Finanzmärkten für Bewegung sorgen, wenn die BoE um 13:00 Uhr das neue Zinsniveau bekannt gibt.
Für gewöhnlich steigen die Erdölpreise, am Dienstag allerdings kam es nach einem frischen Mehrmonatshoch auf knapp über 124 USD zu einem überraschenden Abverkauf des Rohöl-Futures Brent Crude. Ein signifikanter Preissturz bei den Treibstoffpreisen wird dadurch allerdings nicht erwartet.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zum polnischen Zloty (PLN) waren am Montag äußerst dynamische Kursgewinne zu verzeichnen, diese reichten über einen wichtigen Horizontalwiderstand sowie sogleich über die beiden gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 auf 4,65 PLN aufwärts. Damit zeichnet sich eine eindeutige Trendwende ab, ein kurzfristig laufender Abwärtstrend muss aber für ein Folgekaufsignal noch überwunden werden.
Inflations- und Zinsängste setzten den Aktienmärkten Ende der abgelaufenen Handelswoche sichtlich zu, aber auch die Kryptowährungen konnten sich dieser Angst nicht entziehen und gaben am Wochenende deutlich nach. Dabei liegt die Furcht unter Anlegern in einer Beschleunigung der Zinswende in den USA infolge der überraschend hohen Inflation.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zur schwedischen Krone (SEK) zeichnet sich nach der letzten abwärtsgerichteten Konsolidierungsphase nun wieder ein Trendwechsel ab, übergeordnet könnte die Aufwärtsbewegung bestehend seit 20. April wieder aufgenommen werden, sofern ein nachhaltiger Ausbruch aus dem laufenden Abwärtstrend gelingt.
Nachdem der Platin-Future Anfang Juni über einen untergeordneten Abwärtstrend springen konnte, folgten Zugewinne in den Bereich der Verlaufshochs aus dem Frühjahr. Aktuell konsolidiert das Metall talwärts, kann sich aber auf zahlreiche Unterstützungen verlassen und bietet dadurch gut verwertbare Handelsansätze.
Das Währungspaar britisches Pfund (GBP) zum US-Dollar (USD) profitiert von einer Unterstützung aus Sommer 2020 und konnte zuletzt einen äußerst steilen Abverkauf abrupt stoppen und sogar zur Oberseite abdrehen. Ein genauerer Blick auf das Paar offenbart den Wert nun am Anfang einer zweiten Kaufwelle einer klassischen 1-2-3-Erholung.
Am späten Montagabend wurde das Misstrauensvotum gegen Premierminister Boris Johnson abgehalten, trotz der zahlreichen Skandale gewann der Premier die Abstimmung für sich. Ein Blick auf das Währungspaar Euro (EUR) zum britischen Pfund (GBP) zeigt den Wert dagegen noch in einer Wartestellung, nachdem sich ein zuversichtlicher Boden seit Anfang dieses Jahres ausgebreitet hatte.