Vonovia: Allzeittief in Reichweite!

Vonovia SE: 99,03 Prozent p.a.!


Steigende Zinsen und eine erneute Enteignungsdebatte in Berlin belasten den Aktienkurs von Vonovia erheblich. Das Allzeittief vom 28. März 2023 ist mittlerweile wieder in Reichweite. Zugleich liegen die Aktien aktuell etwa 70 Prozent unter dem Allzeithoch vom 3. September 2020, was eine günstigere fundamentale Bewertung zur Folge hat.

Die Linke-Politikerin Elif Eralp plant, nach ihrem Wahlsieg in Berlin eine Enteignung von Wohnungskonzernen gegen Entschädigung in den Mittelpunkt möglicher Koalitionsverhandlungen zu stellen. Seit dem Volksentscheid im Jahr 2021 wird diese Forderung in Berlin diskutiert und beeinflusst den Aktienkurs von Vonovia. Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am Sonntag wurde Die Linke laut vorläufigem Ergebnis mit 25,7 Prozent klar stärkste Kraft vor der CDU. Eralp strebt nun eine Koalition mit den Grünen und der SPD an. Der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat sich aber gegen Enteignungen ausgesprochen. Der Aktienkurs bleibt nach dem Wahlergebnis erstaunlich stabil, da der Markt die erheblichen rechtlichen, finanziellen und politischen Hürden für eine tatsächliche Enteignung bereits berücksichtigt.

Zum Chart

Die Debatte über eine Enteignung von Wohnungseigentum hat die Kursentwicklung von Vonovia erheblich belastet. Innerhalb kurzer Zeit verlor die Aktie nahezu den gesamten Kursgewinn seit dem Börsengang. Am 28. März 2023 erreichte der Aktienkurs mit 15,27 Euro ein Allzeittief. Die Kurserholung, die durch die Senkung der Leitzinsen ausgelöst wurde, wurde vom Markt bereits Anfang Juni 2023 vorweggenommen. Diese Aufwärtsbewegung hielt bis Ende Oktober 2024 an, bevor sie wieder gebrochen wurde. Die anschließende Abwärtsphase nähert sich derzeit mit großen Schritten dem Niveau des Allzeittiefs vom 28. März 2023. In einer kurzfristigeren Betrachtung deutet sich aktuell weiterer Verkaufsdruck an. Das gesunkene Vertrauen in US-Staatsanleihen und das daraus resultierende höhere Zinsniveau könnten erst am Anfang eines längerfristigen Trends stehen. Der Aktienkurs liegt derzeit rund 70 Prozent unter dem Allzeithoch vom 3. September 2020 bei 58,76 Euro. Dies ist ein Grund dafür, dass die Mehrheit der Bankhäuser den aktuellen Kurs nahe einer Bodenbildung einschätzt. Die Analysten bewerten die Aktie fundamental als Kauf und halten den derzeitigen Kurs nahe dem Allzeittief für übertrieben niedrig.

Vonovia SE (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 19,530 // 22,600 Euro
Unterstützungen: 16,935 // 15,400 Euro

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein, bezogen auf die Aktie der Vonovia SE (FE6R5Q), können risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür muss sich der Kurs bis einschließlich 20.11.2026 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 15,00 Euro auf der Unterseite und 30,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 21. September 2026 um 20:00 Uhr (Briefkurs 8,60 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 99,03 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 15,40 Euro fällt oder über den Widerstand bei 29,18 Euro klettert, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiert während der Laufzeit darauf, ob die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnimmt.

Inline-Optionsschein auf die Vonovia SE (Stand: 21.09.2026, 20:00 Uhr)

Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: FE6R5Q Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 8,20 / 8,60 Euro Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 15,00 Euro Basiswert: Vonovia SE
obere KO-Schwelle: 30,00 Euro akt. Kurs Basiswert: 17,49 Euro
Laufzeit: 20.11.2026 Kursziel: 10,00 Euro
Kurschance: + 99,03 % p.a.
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: Société Générale



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