AMD Short: Korrektur im Gange!
AMD Inc.: Prognostiziertes Wachstum zweifelhaft!
Derzeit fragen sich Marktteilnehmer, ob steigende Finanzierungskosten und eine verlangsamte Unternehmensadoption die zukünftigen Ausgaben im KI-Sektor bereits vor einem Rückgang der aktuellen Aufträge hemmen können. Nvidia und AMD sind darauf angewiesen, dass ihre Kunden weiterhin Beschleuniger-Cluster errichten, während Micron von der damit verbundenen Nachfrage nach Hochbandbreiten- und herkömmlichem Speicher profitiert. Sollten die Finanzierungskosten deutlich steigen, werden marginale Rechenzentrumsprojekte schwerer zu rechtfertigen sein, selbst wenn die Nachfrage nach KI-Diensten stabil bleibt. Künftige Chip-Aufträge könnten daher kritisch überprüft werden, noch bevor die Lieferanten eine Verschlechterung bei den aktuellen Auslieferungen feststellen. Nvidia, AMD und Micron benötigen keinen vollständigen Einbruch der KI-Ausgaben, damit ihre Aktien unter Druck geraten. Es genügt, wenn das Wachstum hinter den in den Bewertungen bereits enthaltenen Erwartungen zurückbleibt.
Zum Chart
Der KI-Boom bekommt erste Risse, auch weil die Chipproduzenten Nvidia und AMD teilweise ihren Absatz selbst finanzieren. Die Marktteilnehmer fragen sich schon länger, ob sich für die Betreiber der Rechenzentren die Investitionen tatsächlich amortisieren können. Summieren sich die Investitionen zu einer KI-Blase, bergen die Aktien von AMD ein erhebliches Risiko. Tatsächlich geht die Konsensschätzung von einer Steigerung des Gewinns je Aktie bis in das Geschäftsjahr 2027/28 von 272 Prozent aus (Basis Geschäftsjahr 2025/26). So ist das erwartete KGV 2025/26 mit 100,47 nicht mehr als preiswert zu interpretieren. Auch die Kursentwicklung der Aktie seit dem Tiefststand von 76,48 US-Dollar Anfang April 2025 bis zum gestrigen Kurs von 536,67 US-Dollar hat schon einiges an potenziellem operativem Wachstum vorweggenommen. Damit ist der Kurs seit dem sogenannten Liberation Day um rund 598 Prozent angestiegen. Ein weiterer Rückgang des Aktienkurses innerhalb der nächsten Tage erscheint aber im Lichte der neuen Fakten als wahrscheinlich. In diesem Fall könnte der Unterstützungsbereich zwischen 392,45 und 451,39 US-Dollar getestet werden. So würde auch der langfristige Aufwärtstrend wackeln. Große Kursaufwertungen scheinen fürs Erste nicht sehr wahrscheinlich.
Fazit
Die Stimmung ist gekippt und die Aktie von AMD hat seit ihrem Allzeithoch von 658,52 US-Dollar am 6. Oktober 2026 nahezu 20 Prozent ihres Werts verloren.
Mit einem Open End Turbo Short (WKN MR8AA1) könnten risikobereite Anleger, die einen fallenden Kurs der AMD Inc. in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,42 profitieren. Das Ziel sei bei 409,45 US-Dollar angenommen (24,62 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 30 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 609,79 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 6,79 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,6 zu 1.
| Strategie für fallende Kurse | |
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| WKN: | MR8AA1 | Typ: | Open End Turbo Short | |
| akt. Kurs: | 14,00 – 14,02 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 684,72 US-Dollar | Basiswert: | Advanced Micro Devices, Inc. (AMD) | |
| KO-Schwelle: | 684,72 US-Dollar | akt. Kurs Basiswert: | 528,75 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 24,62 Euro | |
| Hebel: | 3,42 | Kurschance: | + 76 Prozent | |
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| Quelle: Morgan Stanley | ||||
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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.
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