Noch keine Lösung im Iran-Krieg

Brent Crude Öl: Ausbruchsversuch vs. Doppelhoch!


Angeblich sollen die Ölexporte aus dem Nahen Osten wieder das Niveau von vor dem Krieg erreicht haben. Reedereien nutzen alternative Routen, um Engstellen wie die Straße von Hormus zu umgehen, die im Konflikt ins Visier geraten ist. Die Öllieferungen durch die Straße von Hormus selbst liegen den Daten zufolge allerdings weiterhin mehr als ein Drittel unter dem Vorkriegsniveau. Trotzdem zeigen sich charttechnisch gewisse Anzeichen für einen weiteren Ölpreisanstieg.

In der Woche bis zum 18. Oktober exportierten die Golfstaaten exklusive des Irans im Schnitt 24,6 Millionen Barrel Öl pro Tag. Damit lagen die Ausfuhren über dem Vorkriegsdurchschnitt von 23,3 Millionen Barrel täglich, wie Daten der Agentur Kpler zeigen. Die Zahlen schwanken der „Financial Times“ zufolge deutlich stärker als vor dem Krieg und sind vorläufig. Sie umfassen Lieferungen durch die Straße von Hormus, über die vor dem Krieg der weitaus größte Teil der Ölexporte der Region abgewickelt wurde, außerdem Umladungen von Schiff zu Schiff unmittelbar außerhalb der Meerenge sowie Ausfuhren über Häfen am Roten Meer.

Seit drei Tagen im Seitwärtsmodus

 

Technisch versucht der Ölpreis, sich über das Vorgängerhoch aus Mitte September bei 109,97 US-Dollar hinwegzusetzen, und könnte dadurch ein neuerliches Kaufsignal mit Zielen bei 112,72, 115,30 und schließlich dem Höhepunkt aus Mitte März bei 119,50 US-Dollar generieren und sich dadurch für ein Engagement auf der Käuferseite anbieten. Zeitgleich besteht jedoch aufgrund der zuletzt drei ausgebildeten Dojis die Gefahr eines deutlichen Abprallers zur Unterseite, sodass Ölpreise von 103,80, 102,00 und darunter sogar im Bereich von 95,55 US-Dollar entsprechend auftauchen könnten. Um eine fundierte Aussage hierzu treffen zu können, müssen aber erst noch neue Daten abgewartet werden.

Brent Crude Öl-Future (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 111,99 // 112,72 // 115,30 // 119,50 US-Dollar
Unterstützungen: 105,95 // 103,37 // 102,00 // 99,61 US-Dollar

Fazit

 

Aus technischer Sicht wird erst bei einem überzeugenden Tagesschlusskurs oberhalb von 111,99 US-Dollar ein weiteres Kaufsignal in Richtung 115,30 und darüber 119,50 US-Dollar wahrscheinlich und würde sich für die Positionierung auf der Long-Seite anbieten. Durch den Einsatz des Open End Turbo Long Zertifikates WKN DN6KNA würde sich hierdurch eine Renditechance von insgesamt 100 Prozent ergeben; der Zielwert des Scheins würde rechnerisch bei 17,86 Euro  ermittelt. Eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig die aktuellen Wochentiefs nicht überschreiten. Als Anlagehorizont könnten bei einer dynamischen Entwicklung nur wenige Tage ausreichend sein.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DN6KNA Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 8,40 - 8,41 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 95,953 US-Dollar Basiswert: Brent Crude Öl-Future
KO-Schwelle: 95,953 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 108,88 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 17,86 Euro
Hebel: 11,13 Kurschance: + 100 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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