Adidas Long: Erholung gestartet!
Adidas AG: Erwartetes KGV 2027 bei 12,64!
Strategische Fehler wie die Konzentration auf den Verkauf über das Internet zum Missfallen der Einzelhändler und die Unfähigkeit, genügend neue Verkaufsschlager auf den Markt zu bringen, missfallen den Aktionären von Nike. Die größten Umsatzrückgänge verzeichnet Nike jedoch nicht in den USA, sondern in China und Europa, wo der Konkurrent Adidas seinen Sitz hat. Die Nummer zwei auf dem Weltmarkt, Adidas, hat unter der Leitung von Bjørn Gulden die Einzelhändler schneller zurückgewonnen. Das Unternehmen setzt auf seine Klassiker aus den 1970er- und 1980er-Jahren, die in diversen Varianten neu aufgelegt werden, und verfolgt eine Regionalisierungsstrategie. Diese Strategie hat insbesondere in China viele Kunden gewonnen. Dennoch übersteigt der aktuelle Umsatz von Nike den von Adidas um 73 Prozent und liegt bei rund 46,4 Milliarden US-Dollar.
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Der Aktienkurs von Adidas notierte vom 10. März 2025 bis zum 27. Mai 2026 unter dem 200-Tage-EMA (exponentiell gleitender Durchschnitt), was langfristig eine Abwärtssequenz signalisiert. Vor kurzem wurde die 200-Tage-Linie zwar nach oben durchbrochen, doch der Kurseinbruch infolge der enttäuschenden Quartalszahlen vom 30. Juli 2026 drückte den Kurs erneut unter den Durchschnitt auf 147,05 Euro. Die unmittelbare Gegenbewegung führte zum Test des 200-Tage-EMA bei 167,05 Euro, aktuell notiert die Aktie aber wieder schwächer bei 144,05 Euro. Dabei wurde der Kurs von den ernüchternden Zahlen von Nike vom Donnerstag letzter Woche in Geiselhaft genommen, konnte sich aber am Freitag ins Plus retten. Ein Blick weiter zurück zeigt, dass das aktuelle Kursniveau bereits im Februar 2017 sowie im pandemiebedingten Tief am 18. März 2020 bei 165,45 Euro erreicht wurde. Zum Ende der Amtszeit von Kasper Rorsted lag der Kurs mit 93,40 Euro deutlich niedriger. Insgesamt lässt sich der Verlauf der Adidas-Aktie als seitwärts gerichtet zusammenfassen. Der Unterschied liegt in den Wachstumserwartungen der Marktteilnehmer: Für die Jahre 2026 bis 2028 werden deutlich niedrigere Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGVs) prognostiziert als für den Zeitraum von 2016 bis 2025. Dies deutet auf eine geringere Wachstumserwartung hin. Vereinfacht ausgedrückt ist die Aktie aktuell deutlich günstiger als in der Vergangenheit. Das partielle Tief bei 129,95 Euro vom 23. März 2026 könnte als Folge längere Zeit unangetastet bleiben.
Fazit
Das Management von Adidas hat für eine bessere Performance gesorgt als die die Kollegen von Nike. Möglicherweise ist der eine oder andere Marktanteil zu Adidas gewandert.
Mit einem Open End Turbo Long (WKN MM1G50) könnten risikobereite Anleger, die einen steigenden Kurs der Adidas AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,75 profitieren. Das Ziel sei bei 163,37 Euro angenommen (5,67 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 26 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 127,45 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 2,08 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.
| Strategie für steigende Kurse | |
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| WKN: | MM1G50 | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 3,74 – 3,75 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 106,31 Euro | Basiswert: | Adidas AG | |
| KO-Schwelle: | 106,31 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 144,05 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 5,67 Euro | |
| Hebel: | 3,75 | Kurschance: | + 51 Prozent | |
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| Quelle: Morgan Stanley | ||||
Interessenkonflikt
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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.
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