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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Rohöl der US-Sorte Western Texas Intermediate (WTI) knüpfte am Mittwoch an seine kurzzeitige Verlustserie an und begab sich in einen markanten Unterstützungsbereich aus dem Frühjahr dieses Jahres abwärts. Zeitgleich eilt der 200-Tage-Durchschnitt von unten als zusätzliche Unterstützung heran, wodurch ein Rebound zur Oberseite schon bald anstehen könnte.
Beim Euro Bund-Future und einem möglichen Kontraindikator zur Entwicklung der Aktienmärkte läuft es derzeit rund, währenddessen Aktienindizes und Rohstoffwerte sich im freien Fall befinden, profitiert der Future von einem ungeahnt starken Zulauf von Käufern. Allerdings ist der Weg auch mit zahlreichen Hürden gepflastert.
Ende der abgelaufenen Handelswoche verlor der Gold-Future noch einmal merklich an Wert und testete zeitgleich seine Jahrestiefs ausgiebig aus. Dieser Bereich sorgte für einen temporären Rebound zur Oberseite, heute aber zeigt sich das Edelmetall im Zuge eines Ausverkaufs an den Rohstoffmärkten erneut schwächer – ein übergeordnet langfristiger Aufwärtstrend ist aber noch vollkommen intakt.
Ende der abgelaufenen Handelswoche verlor der Gold-Future noch einmal merklich an Wert und testete zeitgleich seine Jahrestiefs ausgiebig aus. Dieser Bereich sorgte für einen deutlichen Rebound zur Oberseite, wodurch mithilfe der Maitiefs ein hoffnungsvoller Doppelboden zustande kommen könnte.
Beim Weizen-Future hat nach den Kurskapriolen zu Beginn der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukrainer eine deutliche Entspannung in den letzten Wochen eingesetzt und den Preis für den Weizen-Future zuletzt auf 846 US-Cents gedrückt. Zeitgleich steuert der Rohstoff auf seinen einstigen Abwärtstrend zu, der schon bald für eine Trendwende zur Oberseite sorgen könnte.
Das Währungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) ist mit der letzten Erholungsbewegung erneut im Bereich des 50-Tage-Durchschnitts gescheitert, allerdings hielten sich die Abschläge bislang in Grenzen. Der potenzielle Doppelboden um 1,0348 USD hat immer noch Chancen auf Erfolg.
Seit nunmehr Anfang letzten Jahres konsolidiert der Silber-Future nach einer vorherigen und äußerst steilen Kursrallye abwärts und versucht sich nun im Bereich von 20,50 USD und dem dort verlaufenden 200-Wochen-Durchschnitt zu stabilisieren. Hauptaugenmerk liegt auf einem potenziellen Doppelboden.
Trotz zuletzt leicht rückläufiger Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen ist auf dem Ölmarkt leider keine Entspannung zu verzeichnen, im gestrigen Handel legte Rohöl der Nordseesorte Brent Crude noch einmal knapp zwei Prozent auf über 117 USD zu. Damit nährt sich der Energieträger wieder den Höchstpreisen der letzten Monate sichtlich an.